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Das Umfeld bleibt schwierig - adidas freut sich auf die Fußball-WM

Deutsche Bank


Ähnlich wie am Vortag verlor der DAX auch am heutigen Mittwoch im späten Handel an Schwung. Damit bleibt das wichtigste deutsche Börsenbarometer weiterhin unter der psychogisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke.

Das war heute los. Zunächst sah es so aus, als könnte der DAX seine Erholung fortsetzen. In der Spitze konnte ein Kurszuwachs von rund 0,7 Prozent beobachtet werden. Für Verunsicherung sorgte am Nachmittag vor allem der europäisch-amerikanische Handelsstreit. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur um die direkten Handelsbeziehungen und Importzölle, sondern auch um mögliche US-Sanktionen und EU-Gegensanktionen im Fall von europäischen Firmen, die mit dem Iran Handel treiben.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute insbesondere die adidas-Aktie für positive Schlagzeilen sorgen. Das Papier legte zeitweise fast 3 Prozent an Wert zu. Grund dafür: die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Konzernchef Kasper Rorsted hatte sich in einem „Bloomberg“-Interview optimistisch gezeigt, dass der Herzogenauracher Sportartikelhersteller in diesem Jahr mehr Trikots verkaufen könnte als noch beim Turnier vor vier Jahren in Brasilien.

Mit einem Kursminus von zwischenzeitlich rund 2 Prozent war dagegen die Bayer-Aktie am Indexende zu finden. Die Leverkusener sorgten zuletzt vor allem mit der kurz vor dem Abschluss stehenden Monsanto-Übernahme, der dafür notwendigen Kapitalerhöhung und der Frage, wie sich das angeschlagene Image und die Integration des US-Saatgutherstellers Monsanto auf die weiteren Geschäfte des Pharma- und Chemiekonzerns insgesamt auswirken werden, für Gesprächsstoff.

Das steht morgen an. Hierzulande werden detaillierte Daten zum Wirtschaftswachstum in der Eurozone für das erste Quartal 2018 bekannt gegeben. In einer ersten Schätzung lag der BIP-Zuwachs im Vergleich zum Vorquartal bei 0,4 Prozent. Darüber hinaus berichtet die deutsche Industrie über ihre April Auftragseingänge. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Am Abend werden neue Daten zu den US-Konsumentenkrediten veröffentlicht.

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