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Dax-Anleger auf der Suche nach Impulsen

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An der Wall Street markiert der S&P 500 einen neuen Rekordstand. Der Dax aber zeigt sich davon unbeeindruckt. Er startet mit Verlusten in den Donnerstag.

Dax-Anleger auf der Suche nach Impulsen

Ungeachtet positiver Vorgaben von der Wall Street legt der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag einen schwerfälligen Start hin. Zur Eröffnung lag der Dax rund 0,2 Prozent tiefer bei 12.530 Punkten. Gestern noch hatte der deutsche Leitindex seine Gewinnserie moderat ausgebaut und war bei 12.554 Zählern aus dem Handel gegangen. Das war nicht nur der höchste Stand seit rund acht Wochen. Das Plus im September summierte sich damit bereits auf rund 4 Prozent.

Trotz des aktuell fehlenden Auftriebs reißt laut Helaba-Marktexperte Christian Schmidt das Interesse an Aktien nicht ab. “Seitdem der Dax Ende August bei 11.868 Punkten sein vorläufiges Tief erreicht hat, konnte er annähernd 700 Punkte (5,5 Prozent) gutmachen. Mit diesem fulminanten Anstieg hat sich die technische Situation deutlich verbessert”, so Schmidt.

Wall Street trippelt zu Rekorden

Auch an den US-Börsen haben die Kurse weiter angezogen. Der S&P 500 setzte am Mittwoch seine Rekordjagd fort, wenn auch mit angezogener Handbremse. Der breit aufgestellte Index schleppte sich mit einem Plus von 0,1 Prozent auf eine neuerliche Bestmarke von 2498 Punkten. Die anderen wichtigen Börsenbarometer näherten sich weiter ihren historischen Höchstständen.

In Asien gaben die Kurse am Morgen nach schwachen Wachstumsdaten aus China etwas nach. Im August hatten sich die Einzelhandelsumsätze, die Industrieproduktion und die Sachinvestitionen nicht mehr so stark wie im Juli entwickelt. Dabei blieben alle drei unter den Expertenprognosen.

US-Währung zieht an

Der Euro hat am Donnerstag weiter unterhalb der Marke von 1,19 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1875 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Der Dollar konnte seine jüngsten Gewinne halten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,1979 Dollar festgesetzt.

Seit Mittwochnachmittag hat der amerikanische Dollar erheblichen Rückenwind. Auslöser waren Preisdaten aus den Unternehmen, die als Vorstufe zur Inflation auf Verbraucherebene gelten. Die Herstellerpreise hatten im August spürbar angezogen. An diesem Donnerstag werden die Konsumentenpreise veröffentlicht, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Die nach wie vor verhaltene Inflation gilt als größter Hemmschuh für eine rasche Straffung der amerikanischen Geldpolitik.

Gewinnziel wackelt

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien der Munich Re im Anlegerfokus stehen. Wegen der Wirbelstürme “Harvey” und “Irma” seien hohe versicherte Schäden zu erwarten, womit das Gewinnziel der Münchener für 2017 gefährdet sei. Trotz der ansonsten guten Geschäftsentwicklung könnte das bislang angepeilte Ziel eines Jahresgewinns von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro verfehlt werden, teilte das Unternehmen mit. Im laufenden dritten Quartal jedenfalls rechnet der Konzern mit einem Verlust.

Kritik an Cryan

Einen Blick wert sein könnten auch die Anteilsscheine der Deutschen Bank. Aktionäre des Geldhauses zeigen sich offenbar zunehmend unzufrieden mit Vorstandschef John Cryan. Er habe in den zwei Jahren an der Spitze der Deutschen Bank “schlicht zuwenig” verändert, zitiert das “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe) einen namentlich nicht genannten Investor. Auch aus Katar soll zunehmend Gegenwind kommen. Der Großaktionär, der über 9 Prozent an der Deutschen Bank hält, sei verärgert, dass sich Cryan offenbar nicht mit seiner Rolle als “Übergangslösung” zufrieden geben wolle, schreibt das Blatt.

Bieterrennen um Airline

Kurz vor Ende der Bieterfrist für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat sich offenbar eine neue Allianz gebildet. Einem Bericht der österreichischen Tageszeitung „Kurier“ zufolge will der frühere Rennfahrer Niki Lauda gemeinsam mit der Fluggesellschaft Condor für 38 Maschinen der Air Berlin und ihrer Tochter Niki ein Angebot abgeben. An diesem Freitag endet die Bieterfrist. Es gibt eine Reihe von Interessenten für die Airline, die seit Jahren rote Zahlen schreibt, aber begehrte Start- und Landrechte hält. Die Lufthansa hat ebenfalls ihr Interesse an Air Berlin erklärt. Als möglicher Käufer gilt ebenso die Billigairline Easyjet.

onvista/dpa-AFX/Reuters
Foto: Deutsche Börse

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