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Dax: Anleger werden wieder mutiger – Conti an der Spitze und Deutsche Bank Schlusslicht

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Dax: Anleger werden wieder mutiger – Conti an der Spitze und Deutsche Bank Schlusslicht

Der deutsche Leitindex setzt am Mittwoch seine Erholung in Richtung der 11 000-Punkte-Marke weiter fort. Die um einen Tag verlängerten Handelsgespräche zwischen den USA und China hätten mit einem positiven Unterton geendet, was für Erleichterung und frisches Anlegervertrauen sorge, sagte Analyst David Madden von CMC Markets UK. „Nun wird auf weitere Details von beiden Seiten gewartet. Aber es hat den Anschein, dass das Treffen gut gelaufen ist.“ Gegen Nachmittag soll es Neuigkeiten über die Verhandlung der beiden Handelsmächte geben.

Dax-Familie bester Laune

Gegen Mittag legte der deutsche Leitindex um 0,94 Prozent auf 10 905,11 Punkte zu. Der MDax, der Index der mittelgroßen Unternehmen, stieg um 1,40 Prozent auf 22 802,60 Punkte. Noch besser präsentiert sich der SDax, der um 1,76 Prozent auf 10.109,59 Punkte vorrückt. Der TechDax verbessert sich um 1,16 Prozent auf 2.548,39 Punkte.

EU und USA ebenfalls vor Zolleinigung?

Nicht nur in die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und China schreiten voran, es ist auch Bewegung in den Handelsstreit der USA mit der Europäischen Union gekommen. In Washington haben sich die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer getroffen. Ziel ist es, den Zollkonflikt mit einem Abkommen beizulegen. Trump hatte die EU-Staaten und viele weitere Länder weltweit im vergangenen Jahr mit Einfuhrzöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte überzogen. Zudem drohen Zölle auf Autoimporte in die USA in Höhe von 25 Prozent.

Autobranche auf der Einkaufsliste der Anleger

Unternehmensseitig reagierten im Dax die Aktien der Autobauer BMW, Daimler und VW erneut besonders positiv auf die Neuigkeiten und legten zwischen 1,5 und 3,1 Prozent zu. Das Papier des Autozulieferers Continental setzte sich mit plus 3,8 Prozent an die Index-Spitze.

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Deutsche Bank schnauft durch

Schlusslicht sind die Anteilsscheine der Deutschen Bank mit minus 2,1 Prozent. Allerdings hatten sie in den vergangenen sechs Handelstagen einen Erholungskurs eingeschlagen und dabei um insgesamt 13 Prozent zugelegt. Da scheinen einige Anleger heute erste Gewinne bei der Aktie zu realisieren.

Axel Springer im MDax an der Spitze

Im MDax profitierten die Papiere von Scout24 mit plus 2,5 Prozent und Axel Springer mit plus 5,6 Prozent von positiven Analystenkommentaren. Die Aktie des Online-Marktplatzbetreibers wird nun von J.P. Morgan positiver gesehen und die Sorgen rund um regulatorische Änderungen in Deutschland als übertrieben bewertet. Die UBS empfiehlt nach dem deutlichen Kursverlust seit 12 Monaten die Aktie des Medienunternehmens Springer zum Kauf.

Chart Axel Springer 1 Jahr

1&1 Drillisch Schlusslicht im MDax

Die australische Investmentbank Macquarie hat 1&1 Drillisch von „Outperform“ auf „Neutral“ abgestuft und das Kursziel von 68 auf 45 Euro gekappt. Die Aussichten für deutsche Telekomanbieter seien unsicher, schrieb Analyst Guy Peddy in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie.

Dr. Hönle zieht nach

Ohne treibende Nachricht setzen sich die Papiere des Spezialisten für UV-Technologie für industrielle Anwendungen heute an die Spitze des SDax. Die Aktie musst zuletzt große Kursverluste hinnehmen. Da Anleger aktuell eher die Sorgenkinder von 2018 favorisieren, könnte das ein Grund für das Kursplus sein. In der Spitze legte die Aktie über 7 Prozent zu.

Chart Dr. Hönle 1 Jahr

Südzucker nicht durch Tochter belastet

Die Südzucker-Aktien stiegen marktkonform um 1,1 Prozent. Die endgültigen Quartalszahlen der Tochter CropEnergies bewegten nicht. Das Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien hatte im dritten Geschäftsquartal wegen einer höheren Steuerbelastung weniger verdient als ein Jahr zuvor. Zugleich bestätigte es die zuvor bereits zwei Mal gesenkten Gesamtjahresziele. Die Papiere büßten 2,1 Prozent ein.

Siltronic gibt den Ton im TecDax an

Der weltweit drittgrößte Hersteller von Wafern für die Halbleiterindustrie macht seine Vortagsverluste heute mehr als wett. Dienstag hatte eine UBS-Studie zum japanischen Branchenvertreter Sumco die Aktie unter Druck gesetzt. Heute erholt sich das Wertpapier über 5 Prozent und überspringt die 50-Tage-Linie, was kurzfristig für einen weiter steigenden Kurs sorgen könnte.

Von Markus Weingran

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Foto: anathomy / Shutterstock.com

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