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Dax kämpft um die 12.000 Punkte

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Nach dem schwachen Dienstag müht sich der Dax zur Wochenmitte um Stabilität. Das wird allerdings nicht leicht. Von der Wall Street zumindest kommt wenig Unterstützung.

Dax kämpft um die 12.000 Punkte

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt lecken ihre Wunde. Nach dem verlustreichen Handel am Dienstag und schwachen Vorgaben aus Übersee startet der Dax verhalten in den Mittwoch. Zum Börsenstart notierte er mit 12.010 Punkten ganz leicht im Plus. Der Schwung, der den Dax so lange getragen hat, scheint mittlerweile völlig verloren zu sein.

Noch vor zwei Wochen war der deutsche Leitindex bis auf 15 Punkte an sein Rekordhoch bei 12.390 Punkten aus dem April 2015 herangelaufen. Gestern nun war er sogar kurz unter die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten gerutscht und hatte letztlich nahezu 1 Prozent eingebüßt. Einzig die überraschend guten Eckdaten von Volkswagen hielten den Dax noch knapp oberhalb der Marke von 12.000 Zählern.

Belastet wurden die Kurse durch Befürchtungen über eine mögliche Eskalation der Lage in Syrien und Nordkorea und dem Verfassungsreferendum in der Türkei. Der ungewisse Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl am kommenden Wochenende sowie der kurz vor Handelsschluss auf über 1,07 US-Dollar gestiegene Eurokurs drückten ebenfalls die Stimmung. Die Ankündigung der britischen Premierministerin Theresa May, am 8. Juni wegen des Brexits neu wählen zu lassen, bewegte dagegen kaum.

Wall Street im Minus

Die Wall Street hat am Dienstag den weltweiten politischen Unsicherheiten sowie mehrheitlich negativ aufgenommenen Unternehmenszahlen ebenfalls Tribut gezollt. Zum Handelsende notierte der US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,6 Prozent im Minus bei 20.523 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,3 Prozent auf 2342 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,1 Prozent auf 5392 Zähler nach unten.

Neben den vielfältigen geopolitischen Krisen richten Anleger heute ihre Aufmerksamkeit auf die US-Bilanzsaison. Unter anderem veröffentlicht die Großbank Morgan Stanley ihre Zahlen für das erste Quartal 2017. Die Konkurrenten JPMorgan, Citigroup und Bank of America hatten positive Zahlen vorgelegt, während Goldmann Sachs und Wells Fargo für eine Enttäuschung sorften. Nach Handelsschluss in Deutschland öffnen zudem Qualcomm, American Express und Ebay ihre Bücher.

Schwammige Geschäftszahlen     

In Deutschland hat am Morgen bereits der Modeonlinehändler Zalando die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Der Konzern setzt zwar seinen Wachstumskurs fort. Der Umsatz stieg im ersten Quartal nach vorläufigen Berechnungen um 22 bis 24 Prozent auf 971 bis 987 Millionen Euro. Für das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nennt Zalando mit 10 bis 30 Millionen Euro aber eine sehr breite Spanne. Händler zeigten sich in einer ersten Reaktion mit den Gewinnzahlen unzufrieden. Die Zalando-Aktie verlor zum Handelsauftakt deutlich.

Eine gestrichene Kaufempfehlung der Deutschen Bank versetzte den Aktien von ProSiebenSat.1 am Mittwochmorgen einen Dämpfer. Analystin Laurie Davison sieht auf dem europäischen TV-Werbemarkt unerwartete Schwächesignale im zweiten Quartal. Dies sei angesichts der zuletzt guten Verbraucherstimmung umso besorgniserregender.

Nach einer Absatzprognose für den chinesischen Markt könnten die Aktien von BMW am Mittwoch das Anlegerinteresse auf sich ziehen. Wie der Finanzdienst Bloomberg berichtete, erwartet BMW in diesem Jahr ein Absatzplus von 10 Prozent und stabile Preise in China. Dieses Statement sollte die Marktstimmung für die Aktie positiv gestalten, sagte ein Händler am Morgen.

OnVista/dpa-AFX/Reuters
Foto: Deutsche Börse

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