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Dax: Leitindex pendelt zwischen Plus und Minus – Conti verliert über 5 Prozent

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Wenige Tage vor dem G20-Gipfel und dem geplanten Handelsgespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping steigt die Spannung an der Börse. Ob sich die beiden größten Volkswirtschaften auf einen gemeinsamen Nenner einigen können, ist weiterhin ungewiss.

Dax: Leitindex pendelt zwischen Plus und Minus – Conti verliert über 5 Prozent

Unterschiedliche Signale

Während Donald Trump im Vorfeld des Treffens wie gewohnt einen verbalen Rundumschlag auspackte und mit weiteren Strafzöllen drohte, versuchte sein Wirtschaftsberater, Larry Kudlow, die Lage wieder etwas zu entschärfen: „Es sei weiterhin das Ziel, die gegenseitigen Zölle auf Null herunterzufahren. China müsse sich allerdings zu freiem, fairem und wechselseitigem Handel bekennen.“ Das war auch schon einmal genau andersrum. Während Trump via Twitter einen „Great Deal“ mit China ankündigte, war von Kudlow zu erfahren, dass nichts dergleichen auf dem Weg sei.

US-Notenbankchef meldet sich heute zu Wort

Gespannt warten die Anleger auch auf eine Rede von Jerome Powell. Sie erhoffen sich Hinweise auf die weitere Geldpolitik. „In der Geldpolitik ist Kommunikation Alles und kleine Änderungen in der Wortwahl können bereits ein wichtiges Signal sein“, sagte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Zudem bleibt abzuwarten, ob Powell zu den neusten Vorwürfen von Donald Trump Stellung bezieht. Der US-Präsident hatte im einem Zeitungsinterview gesagt, dass er nicht glücklich ist mit seiner Entscheidung Powell zum Fed-Chef gemacht zu haben.

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Ändert die Fed ihren Kurs?

Seit ein paar Wochen kursieren Spekulationen, dass die US-Notenbank das Tempo der Zinsschritte nach der Erhöhung im Dezember drosseln könnte. Für die Fed ein gewagter Spagat, da nicht der Eindruck entstehen darf, dass die Drosselung auf den anhaltenden Druck von Donald Trump geschieht.

Krim-Krise findet immer mehr Beachtung

Mit sorgenvoller Miene blickten Börsianer zudem in Richtung Osten, wo nach dem jüngsten militärischen Vorfall die Sorgen vor einer Eskalation der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine wachsen. Die Währungen der beiden Staaten standen erneut unter Druck. Der Dollar stieg um jeweils ein halbes Prozent auf 67,4012 Rubel und 28,2595 Hrywnja.

Dax hat sich noch nicht richtig entschieden

Der Rückenwind von der Wall Street scheint schon aufgebraucht zu sein. Der deutsche Leitindex pendelt heute rund um seinen Schlusskurs von Dienstag. Zur Mittagszeit ist er wieder etwas deutlicher im Plus. Er steht bei 11.341 Punkten. Ein Plus von 0,4 Prozent.

Continental wieder unter Druck

Bei den deutschen Dax-Titel steht der Automobilzulieferer aus Hannover im Rampenlicht. Die Titel von Conti zieren mit einem Minus von über 5 Prozent das Dax-Ende. Händlern zufolge äußerte sich das Unternehmen auf einer Investorenkonferenz des Brokerhauses Redburn vorsichtig zu den Geschäftsaussichten. Ein Conti-Sprecher versuchte die Meinung aus der Welt zu schaffen. Finanzchef Wolfgang Schäfer habe lediglich die im Rahmen der Neunmonatszahlen veröffentlichten Prognosen bekräftigt.

Münchener Rück wird leicht vorsichtiger

Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien lassen die den Dax-Konzern an seinem geplanten Gewinn von mehr als 2,3 Milliarden Euro zweifeln. „Im Lichte der Schadenentwicklung im vierten Quartal wollen wir den Mund nicht zu voll nehmen“, sagte Vorstandschef Joachim Wenning am Dienstagabend in München. Er bekräftigte zwar das Ziel, in diesem Jahr auf einen Nettogewinn von 2,1 bis 2,5 Milliarden Euro zu kommen. Der scheidende Finanzvorstand Jörg Schneider hatte sich vor drei Wochen noch optimistisch gezeigt, dass der weltgrößte Rückversicherer in der oberen Hälfte der Spanne landen werde. Nun sei die Münchener Rück „einen Notch konservativer“, sagte Wenning.

Wirecard wird vermisst

Wer die Aktie des Bezahldienstleisters heute in den hinteren Regionen im Dax sucht, der wird nicht fündig. Heute gehört Wirecard mit Thyssenkrupp und Fresenius zu den stärksten Wert im deutschen Leitindex.

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