Dax schließt „Chartlücke“ und klettert erneut in Richtung Allzeithoch – HSBC sieht Chancen auf Rekorde wieder größer

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Dax schließt „Chartlücke“ und klettert erneut in Richtung Allzeithoch – HSBC sieht Chancen auf Rekorde wieder größer

Der Dax hat am Mittwoch eine Kurslücke vom Vortag wieder geschlossen. Dies könne „die Bullen wieder zurück in die Erfolgsspur bringen“, wie die Chartexperten von HSBC anmerken. Am Dienstag hatte der Leitindex ein sogenanntes Gap zwischen 13.754 auf 13.731 Punkten aufgemacht. Mit dem Tageshoch von 13.760 am heutigen Mittwoch ist diese Kurslücke wieder geschlossen worden.

Sollte der Dax nun auch noch eine vom November 2018 datierende Trendlinie übersteigen, könnten neue Rekorde winken, so die Analysten. Diese Linie verlaufe gegenwärtig bei 13.769 Punkten und liegt mithin für den Dax in unmittelbarer Reichweite.

Telekom stark, Deutsche Bank leidet unter Gewinnmitnahmen

Spitzenreiter im Dax ist die Telekom, die ordentliche Zahlen vorgelegt hat und sich somit gut für die anstehende Fusion in den USA aufgestellt sieht. Die Aktie liegt mit 4,25 Prozent im Plus. Die Aktie hatte in den letzten Wochen bereits spürbar an Wert gewonnen, nachdem sich die Telekom in der wichtigen Wettbewerbsklage rund um die Fusion in den USA durchsetzt hatte. Zudem soll der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) vor Dividenden und Ausgaben für Mobilfunklizenzen in diesem Jahr von sieben auf acht Milliarden Euro klettern, was mehr wäre als von Experten geschätzt. Der freie Mittelzufluss ist für Investoren wichtig, da er über die künftige Finanzkraft unter anderem für die Dividende Aufschluss geben kann. Allerdings hatte die Telekom wegen der anstehenden Übernahme die Ausschüttung für das vergangene Jahr bereits bei 60 Cent gekappt.

Die Aktien der Deutschen Bank haben dagegen ihre Vortagesverluste ausgeweitet. Im freundlichen Gesamtmarkt büßten sie am Nachmittag 2,26 Prozent auf 9,754 Euro ein und waren damit Schlusslicht. „Die Luft ist erst einmal raus“, sagte ein Händler und sprach von „Gewinnmitnahmen nach einem exzellenten Lauf“ der Aktie.

Am Freitag hatten die Anteile der Deutschen Bank bei 10,37 Euro den höchsten Stand seit Ende September 2018 erreicht. Im bisherigen Jahresverlauf beträgt das Plus trotz der jüngsten Gewinnmitnahmen immer noch etwas mehr als 40 Prozent. Die Analysten indes sind nach wie vor negativ bis neutral gestimmt für die Aktie. Laut Bloomberg haben 13 Häuser ein negatives Urteil und 13 weitere ein neutrales. Keiner aber empfiehlt den Kauf der Aktie.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Imagentle / Shutterstock.com

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