Dax tankt dank guter Konjunkturdaten und -hoffnungen ordentlich Kraft – Fraport und Zalando im MDax stark, Uniper nach durchwachsenen Zahlen schwach

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Dax tankt dank guter Konjunkturdaten und -hoffnungen ordentlich Kraft – Fraport und Zalando im MDax stark, Uniper nach durchwachsenen Zahlen schwach

Die Hoffnungen auf ein weiteres US-Konjunkturpaket und stark steigende Automobilwerte haben den Dax kräftig angeschoben. Der deutsche Leitindex hatte am Dienstag im Handelsverlauf zum ersten Mal seit fast drei Wochen wieder die runde Marke von 13.000 Punkten übersprungen und schloss noch 2,04 Prozent höher bei 12 946,89 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 1,60 Prozent auf 27 609,69 Punkte.

US-Präsident Donald Trump erwägt geringere Steuern auf Kapitalgewinne. Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets verwies als Antrieb zudem auf die Sektorrotation von den zuletzt stark gelaufenen Technologiewerten zu den Standardwerten der Old Economy. Dies sei der Idealfall für die laufende Aufwärtsbewegung an den Börsen. Denn die Technologieaktien könnten auf hohem Niveau bleiben, während die bislang schwächeren Aktien aufholten.

Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank ergänzte: „Der Automarkt in China erholt sich weiter und insbesondere die umweltfreundlicheren Elektroautos sind wieder gefragt.“ Davon profitierten die Aktien aus dem europäischen Automobilsektor. Hierzulande waren Volkswagen (VW), BMW und Continental die Favoriten im Dax mit Kursgewinnen von zwischen gut fünf und rund neun Prozent.

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Die Aktien von Fraport zogen unter den besten Werten im MDax um fast sieben Prozent an. Warburg Research zufolge ist in den Papieren des Flughafenbetreibers zu viel Pessimismus eingepreist. Die Anteilscheine von Zalando schlossen nach der Bekanntgabe von detaillierten Quartalszahlen knapp zwei Prozent höher. Zuvor hatten sie erstmals die Marke von 69 Euro geknackt. Analyst Volker Bosse von der Baader Bank nannte die Ergebnisse des Online-Modehändlers sehr stark.

Der Kochboxenversender Hellofresh hatte am Vorabend erneut seine Prognose erhöht und entwickelt sich immer mehr zu einem der größten Gewinner der Corona-Krise. Die in diesem Jahr bereits sehr gut gelaufen Anteilscheine waren im frühen Handel in der Spitze um mehr als acht Prozent in die Höhe geschnellt, bevor die Anleger Gewinne mitnahmen. Am Ende gaben die Aktien um 0,35 Prozent nach.

Für die Anteilsscheine von Uniper ging es als Schlusslicht im MDax um fast fünf Prozent nach unten. Ein Händler nannte den Halbjahresbericht des Energiekonzerns durchwachsen. Der Fachmann John Musk vom Analysehaus RBC bemängelte die geringeren Barmittel und die höhere Nettoverschuldung.

Im Nebenwerteindex SDax kamen den Papieren von 1&1 Drillisch bei einem Plus von rund vier Prozent konkretisierte Prognosen zugute. Der Mobilfunkanbieter rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit mehr Umsatz.

Der EuroStoxx endete mit einem Plus von 2,22 Prozent auf 3332,12 Punkte. In Paris zog der Cac 40 noch deutlicher an, wohingegen der FTSE 100 in London um 1,7 Prozent stieg. Der New Yorker Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsschluss knapp 1 Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,53 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,01 Prozent auf 145,71 Punkte. Der Bund Future sank um 0,39 Prozent auf 176,70 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1783 (Montag: 1,1763) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8487 (0,8501) Euro.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Imagentle / Shutterstock.com

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