Dax zum "Hexensabbat" höher erwartet

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag höher starten.

Am Donnerstag hatte er 0,4 Prozent im Minus bei 13.208,12 Punkten geschlossen, weil Anleger enttäuscht über die US-Geldpolitik waren.

Börsianer sind weiter damit beschäftigt, die jüngsten Aussagen der US-Notenbank (Fed) und der Bank von England (BoE) zu verdauen. Erstere verzichtete vorerst auf erhoffte zusätzliche Geldspritzen. Letztere spielt die Einführung von Negativ-Zinsen durch. Bei den Konjunkturdaten stehen die Leistungsbilanzen der Euro-Zone und der USA auf dem Terminplan, sowie die US-Frühindikatoren.

Unabhängig davon verfallen im Tagesverlauf Futures und Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien. Zum sogenannten Hexensabbat schwanken Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand

am vorangegangenen Handelstag

Dax 13.208,12

Dax-Future 13.222,50

EuroStoxx50 3.316,57

EuroStoxx50-Future 3.320,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung

vorangegangenen Handelstag

Dow Jones 27.901,98 -0,5 Prozent

Nasdaq 10.910,28 -1,3 Prozent

S&P 500 3.357,01 -0,8 Prozent

Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung

Nikkei 23.356,69 +0,2 Prozent

Shanghai 3.289,02 +0,6 Prozent

Hang Seng 24.416,50 +0,3 Prozent

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