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Deutsche Auslandshandelskammer mahnt den Westen und auch Russland

Reuters

Berlin (Reuters) - Die deutsch-russische Auslandshandelskammer (AHK) hat den Westen davor gewarnt, weiter an der Sanktionsschraube gegen Russland zu drehen.

"Das macht die internationale Wirtschaft in Russland zunehmend zur Geisel der Sanktionen", warnte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp am Dienstag. "Moskau und der Westen müssen einen Weg finden, um die Konflikte in Syrien und der Ukraine zu lösen und auf Deeskalation statt Eskalation setzen." Zugleich forderte Schepp aber auch die Regierung in Moskau auf, erreichte Fortschritte beim Investitionsklima nicht aufs Spiel zu setzen und den Reformweg weiterzugehen.

"Druck auf deutsche und ausländische Unternehmen sowie Forderungen, in dem Konflikt Partei für eine der Seiten zu ergreifen, wäre genau das falsche Signal", sagte Schepp. Er verwies darauf, das die deutsche Wirtschaft in dem Land wie kaum eine andere investiere. "Das war so, ist so und wird so bleiben."

In Russland sind nach Angaben der Kammer 4965 deutsche Firmen und Unternehmen mit deutscher Beteiligung tätig. Ihre Direktinvestitionen dort hätten 2017 bei fast 1,6 Milliarden Euro gelegen - das erste große Plus seit der Einführung gegenseitiger Wirtschaftssanktionen 2014. Nach China ist Deutschland demnach der wichtigste Handelspartner Russlands mit einem Zuwachs im bilateralen Handelsvolumen im vergangenen Jahr von fast einem Viertel auf gut 44 Milliarden Euro.

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