Deutsche Bank mit gutem Ergebnis und verbesserter Bonität

Hussam Masri
Deutsche Bank mit gutem Ergebnis und verbesserter Bonität

Werbung. Die Deutsche Bank ist immer wieder für eine Überraschung gut. Über Jahre hinweg lieferte das Geldhaus negative Schlagzeilen, die Geschäfte liefen nicht gut und zahlreiche Meldungen über Verstrickungen in Finanzskandale sorgten für Unruhe. 2019 startete die Bank ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm. Riskante Bereiche im Investmentbanking wurden abgestoßen und Abteilungen geschlossen oder verkleinert. Weltweit fallen insgesamt 18.000 Arbeitsplätze weg.  

Die Strategie zeigt Wirkung. Bereits zum fünften Mal in Folge meldete die Deutsche Bank positive Zahlen. Überraschend gut fielen die Ende Oktober veröffentlichten Ergebnisse für das dritte Quartal 2021 aus, das Geldhaus verdiente mehr als die Analysten erwartet hatten. Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterte das Konzernergebnis vor Steuern um rund 15 Prozent auf 554 Millionen Euro. Dennoch reagierte die Aktie mit einem kräftigen Kursabschlag. Wesentlicher Grund: der Ertragsausblick des Konzerns für das laufende Geschäftsjahr lag um 800 Millionen Euro unter dem Marktkonsens. Dafür gab sich das Management optimistisch für 2022 und erhöhte das Umsatzziel von 24 auf 25 Milliarden Euro. Zudem bestätigte es den positiven Ausblick in Bezug auf die - für Kreditinstitute besonders wichtige - Eigenkapitalrentabilität. Vorstandschef Christian Sewing sieht sein Haus auf sehr gutem Weg, das für 2022 in Aussicht gestellte Renditeziel von acht Prozent zu erreichen. Hilfreich dürfte dabei sein, dass der Umbau finanziell kaum noch belastet. Laut Sewing hat die Bank bereits 90 Prozent der Umbaukosten geschultert. Die schwierigste Phase scheint überwunden.

Auch die internationalen Ratingagenturen honorieren die Anstrengungen, sie bewerten die Finanzkraft der Bank mit besseren Noten: Anfang November hob Standard & Poor’s das langfristige Emittenten-Rating von „BBB+“ auf „A-“ an und begründete dies damit, dass die disziplinierte Umsetzung des Transformationsprogramms zu einem fokussierten und profitableren Geschäftsmodell führe. Zuvor hatten Fitch und Moody’s die Bank ebenfalls hochgestuft.1

Trotz besserer Noten und optimistischem Ausblick belasten das Kreditinstitut aber weiterhin die Corona-Krise, hohe regulatorische Anforderungen sowie das Niedrigzinsniveau. Vor diesem Hintergrund erscheinen insbesondere für Investoren, die ihre Risiken am Aktienmarkt optimieren wollen, ausgewählte Zertifikate eine interessante Alternative zu einem Direktinvestment. Aussichtsreich sind derzeit vor allem Express-Zertifikate mit Memoryfunktion und Airbag.

Für 41,00 Euro Zinsen pro Periode genügt die Behauptung der 65-Prozent-Barriere

Das DekaBank Deutsche Bank Express-Zertifikat Memory mit Airbag 02/2028 (WKN DK03ZL) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des entsprechenden Zinsbetrags von 41,00 Euro pro Periode inklusive Nachholeffekt (Memory-Funktion). Die Tilgungsschwelle beträgt im ersten Jahr 100 Prozent und sinkt im Anschluss jährlich um fünf Prozentpunkte. Notiert also zum Beispiel die Deutsche Bank-Aktie nach einem Jahr bei 100 Prozent des Startwerts oder höher, werden der Nennbetrag von 1000,00 Euro zuzüglich des Zinsbetrags von 41,00 Euro, also insgesamt 1.041,00 Euro, zurückgezahlt. Liegt der Aktienkurs hingegen an keinem der fünf Beobachtungstage auf oder über der jeweiligen Tilgungsschwelle, ist bei Endfälligkeit im Februar 2028 die maximale Auszahlung von 1.246,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag die Barriere (65,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Wird jedoch die Barriere am Bewertungstag unterschritten, drohen Verluste. Denn statt des Nennbetrags wird Anlegern in diesem Fall eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Deutsche Bank-Aktien übertragen. Die Anzahl der Aktien (Referenzanzahl) ergibt sich dabei nicht auf Grundlage des Startwerts, sondern des Basispreises, der wie die Barriere ebenfalls bei 65,00 Prozent des Startwerts liegt (Airbag-Funktion). Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 22.11.2021 bis 10.12.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

1 https://investor-relations.db.com/creditors/ratings?language_id=1&kid=ir-en-current-ratings-htm.redirect-en.shortcut

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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Die Wurzeln der Deka-Gruppe reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. 2018 feierte die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

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