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Deutsche Firmen drosseln Produktion unerwartet - "Schwäche hält an"

Reuters

Berlin (Reuters) - Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Oktober überraschend den zweiten Monat in Folge gedrosselt.

Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,7 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Das ist der größte Rückgang seit einem halben Jahr. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit einem Wachstum von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang 0,6 Prozent im September. "Die Konjunkturschwäche in der Industrie hält an", betonte das Ministerium. Die Entwicklung bei Aufträgen und Geschäftserwartungen deute aber darauf hin, "dass sich in den kommenden Monaten eine Stabilisierungstendenz ergeben könnte".

In der exportabhängigen Industrie allein wurde die Erzeugung im Oktober um 1,7 Prozent heruntergefahren. Sie wird von der mauen Weltkonjunktur, Handelskonflikten und Unsicherheiten rund um den Brexit belastet, hinzu kommen hausgemachte Probleme der Autobranche. Die Industrie steckt daher in der Rezession fest. Die Energieerzeugung legte hingegen im Oktober um 2,3 Prozent zu. Die Bauproduktion wurde um 2,8 Prozent gedrosselt.

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