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Deutsche Post bestätigt Gewinnziel

Hussam Masri

Nach dem Problemjahr 2018 will die Deutsche Post auf die Überholspur zurückkehren und hält nach wie vor an ihrem mittelfristigen Ziel fest: 2020 soll der operative Gewinn fünf Milliarden Euro erreichen. Dabei ist dieses Niveau zuletzt weiter in die Ferne gerückt. Nach einer Gewinnwarnung musste der Logistik-Weltmarktführer im vergangenen Geschäftsjahr einen 16-prozentigen Rückgang seines Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf knapp 3,2 Mrd. Euro verkraften. Der Vorstand steht aber nach wie vor hinter den Zielen. Im laufenden Jahr wird erst einmal ein EBIT zwischen 3,9 und 4,3 Mrd. Euro angestrebt. Analysten betonen, dass möglichst das obere Ende dieser Spanne erreicht werden sollte und 2019 ein Schlüsseljahr sei. Risiken zusätzlich zu den laufenden Restrukturierungen bestünden im Zusammenhang mit dem Brexit, etwaigen Handelskriegen und einer konjunkturellen Abkühlung. Die Wachstumstreiber seien aber grundsätzlich intakt.

Kostensteigerungen oberhalb des Erlöswachstums hatten dazu geführt, dass es trotz des Paketbooms überhaupt zu Problemen gekommen ist. Die größten Schwierigkeiten bereite die teure Paketzustellung auf den letzten Metern bis an die Haustür, so der Vorstandsvorsitzende Frank Appel. Gleichzeitig sinken im Briefversand die Beförderungsmengen bei steigenden Personalkosten. Deshalb brach das operative Ergebnis 2018 im Brief- und Paketgeschäft um 56 Prozent zum Vorjahr auf nur noch 656 Mio. Euro ein. Frank Appel hat Sanierungsmaßnahmen eingeleitet und ist überzeugt, dass man nun besser aufgestellt sei. Bis sich Fortschritte in der Bilanz zeigen, werde es allerdings noch einige Monate dauern. "2019 werden wir einen großen Schritt nach vorne machen", erklärt der Post-Chef und übergibt die Problemsparte PeP (Post e-commerce Parcel) an den neuen Bereichsvorstand Tobias Meyer. Im Konzern hat sich Meyer bereits als Krisenmanager bewährt. Außerdem soll eine Portoerhöhung dem Briefversand auf die Sprünge helfen. Bis spätestens Ende Juni hofft die Deutsche Post hier auf eine Entscheidung des Regulierers. Eventuell könnte die Standard-Briefmarke zukünftig sogar teurer als 80 Cent werden.

Auf das heimische Brief- und Paketgeschäft sollte man die Deutsche Post aber ohnehin nicht reduzieren. Der größere Gewinnbringer ist die Sparte Express mit ihren zeitgenauen internationalen Sendungen. In diesem Bereich kletterte das operative Ergebnis 2018 um 12,7 Prozent zum Vorjahr auf fast zwei Mrd. Euro. Und nach überwundenen Problemen schaffte die globale Frachtsparte einen fast 50-prozentigen EBIT-Sprung auf 442 Mio. Euro. Konzernweit blieb es jedoch bei Rückgängen. Der Nettogewinn knickte im Vorjahresvergleich um rund ein Viertel auf 2,1 Mrd. Euro ein. Auf der Hauptversammlung am 15. Mai soll dennoch eine stabile Dividende von 1,15 Euro je Aktie beschlossen werden und für die kommenden beiden Jahre prognostizieren Analysten wieder moderate Dividendensteigerungen.

50,00 Euro Zinsen pro Periode bei Barrierenbehauptung

Das DekaBank Deutsche Post Express-Zertifikat Memory mit Airbag 07/2025 (WKN DK0TAC) zahlt 50,00 Euro Zinsen pro Periode inklusive Nachholeffekt (Memory-Funktion), wenn die Deutsche Post-Aktie an den Beobachtungstagen nicht unter der Barriere in Höhe von 80,00 Prozent des Startwerts (Aktienschlusskurs vom 10.05.2019) schließt. Die Tilgungsschwelle wird in Höhe des Startwerts fixiert. Schließt die Deutsche Post-Aktie an einem der Beobachtungstage auf oder über diesem Niveau, erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro). Zur Fälligkeit im Juli 2025 ist ansonsten für eine Rückzahlung zum Nennbetrag die Barriere relevant.

Wird die Barriere am Bewertungstag unterschritten, drohen Verluste. Denn statt des Nennbetrags wird nun eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Deutsche Post-Aktien an den Anleger übertragen. Diese Referenzanzahl ergibt sich anhand des Basispreises, der ebenfalls bei 80,00 Prozent des Startwerts liegt (Airbag-Funktion). Der Verlust ist damit geringer als bei einem Direktinvestment. Zudem ist das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 23.04.2019 bis 10.05.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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22.05.2019, 17:35, Xetra

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