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Deutsche Unternehmen finden wieder mehr Auszubildende

Reuters

Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft sieht bei der Suche nach Auszubildenden leichte Fortschritte.

Deutsche Unternehmen finden wieder mehr Auszubildende

Im vergangenen Jahr blieben trotzdem noch in 32 Prozent der Betriebe Ausbildungsplätze unbesetzt, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervorgeht, an der sich rund 12.500 Firmen beteiligt haben. 2017 waren es noch 34 Prozent. Die Zahlen im Osten sind vor den Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen weiterhin schlechter. Hier blieben in mehr als 40 Prozent der Firmen Azubi-Stellen offen.

Insgesamt gibt es aus Sicht des stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführers Achim Dercks aber Hoffnung: "Trotz der demografischen Entwicklung und der Studienneigung vieler junger Menschen ist der Abwärtstrend bei den Ausbildungsverträgen vorerst gestoppt. Im vergangenen Jahr konnten die Betriebe insgesamt mehr Ausbildungsverträge schließen, obwohl die Schülerzahlen weiter rückläufig waren. Auch im laufenden Jahr bewegen wir uns auf nahezu vergleichbarem Niveau." Verbesserungen gebe es unter anderem im Gastgewerbe und in der boomenden Baubranche. Die Konjunkturabkühlung dürfte sich hier vorerst nicht negativ auswirken, weil der Fachkräftemangel das größte Risiko für zahlreiche Firmen bleibe.

Allerdings fällt es vielen Unternehmen weiterhin schwer, Kandidaten für die duale Ausbildung im Betrieb und an der Berufsschule zu finden. Fast jedes zehnte Unternehmen habe 2018 gar keine Azubi-Bewerbung bekommen. "Damit hat sich die Zahl der IHK-Betriebe, die keine einzige Bewerbung mehr erhalten haben, seit 2012 nahezu verfünffacht", so Dercks. Dabei gilt: "Wer nicht wirbt, geht immer häufiger leer aus."

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Am Bau wurden insgesamt fünf Prozent mehr Ausbildungsverträge unterschrieben, auch wegen der Integration von Flüchtlingen. 16 Prozent der ausbildenden Betriebe hätten Schutzsuchende aus anderen Ländern aufgenommen. 2018 waren es erst 14 Prozent, 2017 sieben Prozent. Insgesamt seien 44.000 der 1,3 Millionen Azubis in Deutschland Flüchtlinge. Es gebe zwar Negativ-Beispiele, oft wegen zu schlechter Sprachkenntnisse, sagte Dercks. Viele Betriebe berichteten aber von einer hohen Motivation, sich zu integrieren und finanziell unabhängig zu werden.

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