Deutschland erklärt Spanien und Niederlande zu Hochrisikogebieten

Reuters

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hat ganz Spanien und die Niederlande wegen hoher Corona-Infektionszahlen in der Pandemie zum Hochinzidenz- oder Hochrisikogebiet erklärt.

Die Einstufung gelte ab Dienstag, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin mit. Damit gilt für Einreisende oder Reiserückkehrer eine zehntägige Quarantänepflicht für alle, die nicht geimpft oder von Corona seit bis zu sechs Monaten genesen sind. Bei Hochrisikogebieten kann ein vorgelegter Negativtest erst nach fünf Tagen von der Quarantänepflicht befreien. Auch Georgien gilt als Hochrisikogebiet und zwar schon ab Sonntag, wie das RKI weiter mitteilte. Dänemark, Irland, Malta, Monaco und Teile von Frankreich wie Korsika gelten nun als einfaches Risikogebiet.

Die Bundesregierung hat die Hochstufung von Spanien und den Niederlanden vorgenommen, weil die Corona-Zahlen in diesen Ländern stark gestiegen waren. Kriterium ist aber nicht nur eine Sieben-Tage-Inzidenz über 200, sondern laut RKI auch, ob es weitere qualitative und quantitative Kriterien gibt, die auf ein besonders erhöhtes Infektionsrisiko in diesen Staaten hinweisen.

Die Bundesregierung hatte die Einteilung in der Einreiseverordnung in Risikogebiete, Hochinzidenz- oder Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete am Mittwoch bis zum 10. September verlängert. Eigentlich war geplant, dass die Kategorie Risikogebiet wegfallen sollte.

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