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Deutschland will nach Angriff auf Saudi-Arabien Ölreserven nicht anzapfen

Reuters

Berlin (Reuters) - Deutschland denkt nach den Angriffen auf saudiarabische Raffinerien nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nicht über eine Freigabe seiner Ölreserven nach.

"Wir beobachten die Lage sehr genau", sagte eine Sprecherin des Ministerium am Montag in Berlin. Die Versorgungssicherheit hierzulande sei dadurch aber nicht gefährdet. Es sei auch nicht mit nachhaltigen Auswirkungen auf das weltweite Ölangebot zu rechnen. Zu den Angriffen am Samstag auf zwei Ölraffinerien in Saudi Arabien haben sich die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen aus dem Jemen bekannt. Die Attacken haben große Teile der saudiarabischen Öl-Produktion lahmgelegt.

Die USA haben Saudi-Arabiens Erzrivalen Iran die Schuld für die Drohnenangriffe gegeben. Diese haben für einen kräftigen Ölreisanstieg gesorgt. US-Präsident Donald Trump erklärte, die USA seien bereit, zur Stützung der Märkte die strategische Ölreserve anzuzapfen. Das Bundeswirtschaftsministerium habe dies zur Kenntnis genommen, sagte die Sprecherin. "Es ist jetzt wichtig, dass Fakten gesammelt werden, damit ein klares Lagebild entsteht", ergänzte Regierungssprecher Steffen Seibert. Es müsse klar sein, was und wer hinter den Taten stecke. Die Bundesregierung selbst habe noch keine Einschätzung zur Lage.

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