Deutz: Unternehmen warnt vor Verzögerung der Geschäftserholung – Aktie muss herben Rückschlag verkraften

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Deutz: Unternehmen warnt vor Verzögerung der Geschäftserholung – Aktie muss herben Rückschlag verkraften

Der Motorenhersteller Deutz muss heute einen Rückschlag verkraften. Der Umsatzanstieg auf 2 Milliarden Euro und eine Rendite des Betriebsgewinns (Ebit) vor Sondereffekten von 7 bis 8 Prozent sollen nun erst 2023 oder 2024 erreicht werden, wie der Konzern am Montagabend mitteilte. Zuvor wollte der SDax -Konzern diese Ziele bereits 2022 erreichen.

Am Markt habe man zwar bereits Zweifel an den bisherigen Zielen bis 2022 gehabt und die Konsensschätzungen seien entsprechend geringer gewesen, hieß es bei der Commerzbank. Dennoch seien die neuen Signale ein Stimmungsdämpfer. Es gebe weder einen Grund für einen Vertrauensvorschuss noch mittelfristig vernünftige Anlagegründe, so die Experten weiter. Die Commerzbank votiert mit „Halten“.

Frederik Bitter vom Analysehaus Hauck und Aufhäuser sieht in der Verschiebung der Mittelfristziele hingegen keinen „Game Changer“. Aus seiner Sicht waren die Gewinnziele aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr erreichbar, dies sei bereits in den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten für das Jahr 2022 eingepreist gewesen. Bitter geht – wie das Unternehmen – davon aus, dass sich die Kennzahlen im kommenden Jahr erholen werden, einhergehend mit der allgemeinen Markterholung. Kaufempfehlung und Kursziel behielt der Experte daher bei.

Den Anlegern haben die Neuigkeiten dennoch nicht geschmeckt. Die Aktie ist im heutigen Handel bisher um knapp 9 Prozent gefallen und droht mit dem Fall unter die 21- und die 50-Tage-Trendlinie einen schweren charttechnischen Rückschlag zu erleiden.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: JMiks / Shutterstock.com

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