Devisen: Euro bleibt unter Druck - Einzelhandelsdaten belasten britisches Pfund

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag im US-Handel unter 1,11 US-Dollar geblieben. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1093 Dollar gehandelt. Im frühen europäischen Geschäft hatte sie noch bei 1,1143 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1108 (Donnerstag: 1,1169) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9003 (0,8953) Euro.

Der Euro knüpfte an seine Verluste vom Vortag an. Am Donnerstag hatten solide US-Konjunkturdaten die europäische Währung unter Druck gesetzt.

Merklich gefallen ist zudem der Kurs des das britischen Pfunds. Es geriet unter Druck, nachdem ein überraschender Rückgang der Umsätze im britischen Einzelhandel im Dezember gemeldet worden war.

Zu den Gewinnern zählte hingegen die chinesische Währung Yuan. Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaft zwar nur um 6,1 Prozent gewachsen und damit so schwach wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Im Dezember legte die Industrieproduktion aber kräftig zu, und auch die Umsätze im Einzelhandel stiegen deutlich. Die starken Dezember-Daten deuten nach Einschätzung von Experten auf eine wieder etwas schwungvollere konjunkturelle Dynamik in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin./la/he

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21.02.2020, 22:00, BNP Paribas Indikation

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