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Devisen: Euro gibt nach - Dollar legt zu

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch etwas nachgegeben. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1125 US-Dollar und damit etwas weniger als im asiatischen Handel. Der Dollar legte dagegen zu, nicht nur zum Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1172 Dollar festgesetzt.

Der Vergeltungsschlag des Iran auf militärische US-Stützpunkte im Irak machte sich am Devisenmarkt nicht sonderlich stark bemerkbar. Im Gegenteil: Im Mittagshandel gaben als sicher empfundene Währungen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken zum US-Dollar etwas nach. Als riskanter bekannte Währungen wie der australische und der neuseeländische Dollar legten dagegen zu.

Der iranische Vergeltungsschlag war eine Antwort auf die Tötung des hochrangigen iranischen Generals Ghassem Soleimani durch die USA in der vergangenen Woche. Zwar dürften die Spannungen zwischen den USA und dem Iran anhalten, kommentierte Chefinvestor Mark Haefele von der Schweizer Großbank UBS. Er geht aber nicht von einer ernsthaften Eskalation aus, da beide Seiten kein Interesse an einem größeren militärischen Konflikt hätten.

Etwas belastet wurde der Euro durch schwache Auftragsdaten aus der deutschen Industrie. Im November gingen die Aufträge deutlich zurück, insbesondere aus dem außereuropäischen Ausland. Bankvolkswirte zeigten sich enttäuscht und sprachen von einer anhaltenden Schwäche der deutschen Industrie.

Am Nachmittag stehen Arbeitsmarktdaten aus den USA auf dem Programm. Der Dienstleister ADP veröffentlicht seinen monatlichen Stellenbericht, der als Richtschnur für den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der Regierung gilt. Am späteren Abend werden Daten zu den Konsumentenkrediten erwartet./bgf/jkr/jha/

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