Devisen: Euro steigt über 1,13 US-Dollar - Britisches Pfund unter Druck

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch von seinen Verlusten seit Wochenbeginn erholt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1323 US-Dollar. Der Euro legte im Tagesverlauf um rund einen halben Cent zu. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1299 (Dienstag: 1,1256) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8850 (0,8884) Euro.

Dem Devisenmarkt fehlte es an klaren Impulsen. Es wurden weder in den USA noch in der Eurozone wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Für Verunsicherung sorgt weiter die Corona-Lage. Laboruntersuchungen zur Wirkung von Corona-Impfstoffen gegen Omikron deuten auf eine schwächere Abwehrreaktion gegen die neue Variante hin. Allerdings gewähren nach Angaben der Impfstoffhersteller drei Dosen ihres Produktes weiter einen guten Schutz.

Unter Druck stand das britische Pfund. Am Markt wurde auf einen Bericht der Zeitung "Financial Times" verwiesen, wonach die britische Regierung neue Corona-Beschränkungen beschlossen hat und demnächst verkünden will. Es gehe unter anderem um die Nutzung von Impfausweisen und vermehrte Heimarbeit.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85603 (0,84933) britische Pfund, 128,57 (127,83) japanische Yen und 1,0432 (1,0414) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1781 Dollar gehandelt. Das waren etwa drei Dollar weniger als am Vortag./jsl/bek/jha/

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26.01.2022, 19:29, außerbörslich

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