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Matador Partners Group AG: Private Equity nimmt an Fahrt auf_Secondary-Manager bereiten sich auf goldene Jahre vor

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22.10.2020 / 20:00


Marktkommentar zur Entwicklung der Private-Equity-Branche von Dr. Florian Dillinger, Präsident des Verwaltungsrats der Matador Partners Group

Private Equity nimmt an Fahrt auf: Secondary-Manager bereiten sich auf goldene Jahre vor

Nach einer schwachen ersten Jahreshälfte kommt der Private Equity-Markt wieder in Bewegung. Vor allem im Bereich M&A und auf dem Sekundärmarkt könnten die Transaktionen dank günstiger Einstiegschancen bald deutlich steigen.

Sarnen. 22.10.2020 - Private Equity (PE) erweist sich wie in der globalen Finanzkrise auch während der Corona-Pandemie als stabile Anlageklasse. Institutionelle Investoren halten ihre alternativen Assets weiterhin im Portfolio oder erhöhen den Anteil sogar. Das soll jedoch nicht davon ablenken, dass auch Private Equity im ersten Halbjahr nicht unbeschadet durch die Krise kam. Insbesondere der Bereich M&A und der Sekundärmarkt kamen nach dem ersten Quartal kräftig ins Stocken. Zahlreiche Deals wurden storniert, die Menge der Transaktionen erreichte ihren Tiefpunkt. Doch mittlerweile tritt eine Erholungsphase ein, das Schlimmste scheint für den PE-Sektor überstanden zu sein. Daher lohnt sich jetzt ein Blick nach vorne. Der M&A-Markt zieht trotz der "zweiten Welle" wieder kräftig an: Viele angeschlagene Unternehmen können bald nicht mehr auf staatliche Unterstützung oder weitere Kredite hoffen, hier können PE-Gesellschaften mit Beteiligungskapital zu Hilfe kommen. Doch sind steigende Beteiligungschancen im Primärmarkt nur eine Seite der Medaille: Viele PE-Gesellschaften müssen ihrerseits Beteiligungen veräußern, um Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken. Der Sekundärmarkt bietet Investoren so sehr günstige Einstiegsmöglichkeiten.

Auch wenn die Insolvenzwelle im Frühherbst noch ausbleibt: Zahlreiche Unternehmen dürften über kurz oder lang in die Insolvenzphase treten oder nach alternativen Finanzierungsquellen Ausschau halten, was zu einer Steigerung an Distressed M&A-Transaktionen führt. Solche Notverkäufe bescheren erfahrenen PE-Playern niedrige Einstiegspreise. Die derzeitige Entwicklung spielt Investoren zudem in die Hände: Wegen der weiter angespannten Lage am Markt sind Unternehmensanteile im Vergleich zum Vorkrisenniveau deutlich niedriger bewertet. Doch Vorsicht: Niedrige Einstiegspreise garantieren keine Rendite. PE-Häuser sollten ganz genau hinschauen, welche Unternehmen es wert sind übernommen zu werden, da ein erheblicher Teil der Unternehmen stark verschuldet ist. Hierbei ist die Auswahl der Manager der Schlüssel zum Erfolg: Investoren sollten sich mit fähigen Marktexperten zusammentun, die bei der Selektion des Zielfonds helfen und professionelle Due Diligence-Analysen durchführen.

Die Zahl der M&A-Transaktionen dürfte nicht nur dank niedriger Preise, sondern auch wegen des steigenden Anlagedrucks zunehmen: Immerhin sitzen die Private Equity-Gesellschaften derzeit auf 2,6 Billionen US$ an nicht-investiertem Kapital. Dieses Kapitalpolster ist auch notwendig. Denn Rekord-Deals wie der kürzlich abgeschlossene und 24 Mrd. US$ schwere Buyout-Fonds von CVC Capital Partners sind leider Ausnahmen und können nicht darüber hinwegtäuschen, dass 2020 kein gutes Jahr für Fundraiser war. Eine erfreuliche Ausnahme bildet der Sekundärmarkt: Erste Datenanalysen von Preqin deuten darauf hin, dass Secondary-Manager im ersten Halbjahr rekordverdächtige 44 Mrd. US$ einsammeln konnten.

Für Secondary-Manager wird das zweite Halbjahr daher besonders spannend. Institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen werden sich vermehrt von ihren Beteiligungen trennen, um liquide zu bleiben oder Luft im Portfolio für neue Assets zu schaffen. Durch die steigende Zahl an Notverkäufen könnte es schnell zu einem Überangebot kommen, was den Einstiegspreis für Secondary-Player noch weiter drückt. Discounts von 30 Prozent und mehr sind dann keine Seltenheit. Da der Sekundärmarkt die lange Anlaufzeit des Fonds-Aufbaus überspringt, sind für Secondary-Gesellschaften nicht nur hohe Renditechancen dank günstiger Discounts möglich, sie dürfen wegen verkürzter Laufzeiten zudem schnellere Rückflüsse erwarten. Kapital für Zukäufe ist im Zweitmarkt derzeit reichlich vorhanden - dank einer enormen Rücklage an Dry Powder in Höhe von 46 Mrd. US$ und starkem Fundraising. Hatte die Corona-Krise im ersten Halbjahr noch für einen starken Rückgang der Secondary-Deals gesorgt, stehen die Chancen jetzt gut, dass der Sekundärmarkt im PE-Sektor in der zweiten Jahreshälfte outperformen wird: Insbesondere in Krisenzeiten glänzt Secondary Private Equity immer mit deutlichen Überrenditen.

Über die Matador Partners Group AG: Die Matador Partners Group AG (CH0042797206) mit Sitz in der Schweiz ist spezialisiert auf Secondary Private Equity Investments, mit denen die Gesellschaft ein nach Branchen, Regionen und Wirtschaftszyklen breit diversifiziertes Private Equity Portfolio aufgebaut hat. Die Aktie ist an den Börsenplätzen Bern, XETRA, Frankfurt, Berlin und LT Lang & Schwarz notiert.

Im Vergleich mit Indizes wie dem "iShares Listed Private Equity ETF", der die Wertentwicklung börsennotierter Unternehmen aus der Private-Equity-Branche darstellt, schneidet die Matador Partners Group AG überdurchschnittlich gut ab. Seit dem Börsengang punktet die Schweizer Aktiengesellschaft mit einer Rendite von 104% über 7 Jahre.

Zusatzmaterial zur Meldung:

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