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Die Woche eröffnet mit Verlusten

Fundresearch

Die Erholung zum Ende der vergangenen Woche war anscheinend nur vorübergehend: Die Märkte schließen in Asien mit deutlichen Verlusten. Der japanische Nikkei gab am Montag 1,87 Prozent ab. Tagesverlierer in Tokio ist Softbank: Die Verflechtung mit den Saudis über den Vision Fund weckt Befürchtungen bei den Anlegern, Softbank könnte in die Krise um das Verschwinden des saudischen Journalisten Khashoggi hineingezogen werden. Die Aktie rauscht um mehr als 7 % in den Keller.

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In Deutschland kommt der DAX am Morgen noch nicht in Schwung: Wegen Störungen des elektronischen Handelssystems XETRA verzögert sich der Handelsbeginn. Gründe der Panne wurden zunächst nicht genannt.

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Sears ist pleite

Der US-Handelsriese Sears meldet Insolvenz an. Einst ein Aushängeschild der Konsumkultur mit 125-jähriger Geschichte und rund 90.000 Mitarbeitern blickt der Traditionskonzern heute auf 11,3 Milliarden US$ Schulden.

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Italien will in der  Euro-Zone bleiben

„Niemand muss einen Austritt aus dem Euro oder der Europäischen Union befürchten“, erklärt der stellvertretende Ministerpräsident Italiens, Luigi di Maio. Es bestehe keine Gefahr und keine Absicht, weil die Bevölkerung bei der Wahl darum auch nicht gebeten habe, sagte der Minister für Wirtschaftliche Entwicklung am Sonntag in einem Interview. Laut einer Umfrage der Zeitung “Corriere della Sera” wollen 61 Prozent der Italiener in der Euro-Zone bleiben. Um ihre Wahlversprechen zu finanzieren, will sich die neue italienische Regierung im kommenden Jahr deutlich höher verschulden als im Vertrag von Maastricht vorgesehen. Dies löste Mahnungen aus der EU und an den Märkten Ängste vor einer neuen Schuldenkrise aus. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen Italiens liegt aktuell bei 3,58 Prozent.

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Khashoggi-Krise treibt Ölpreis

Während Saudi Arabien sich gegen den internationalen Druck zur Wehr setzt, steigt der Ölpreis wieder. Nachdem das Barrel der Sorte Brent von über 85 auf beinahe 80 US$ nachgegeben hatte, erreichte der Preis am Montag wieder 82 US$. Sollte die saudische Regierung auf die Drohungen des US-Präsidenten reagieren - Trump sprach von einer “strengen Bestrafung”, falls der Journalist Khashoggi tatsächlich im saudischen Konsulat in der Türkei ermordet wurde - dann wird wohl mit einer Angebotsverknappung und höheren Preisen zu rechnen sein.

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