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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 13.02.2018 - 15.15 Uhr

dpa-AFX

ROUNDUP: Aurubis steigert Gewinn - Prognose wegen schwachem Dollar nur bestätigt

HAMBURG - Der Kupferhersteller Aurubis hat zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres von höheren Kupferpreisen und gestiegenen Raffinierlöhnen für Altkupfer profitiert. Als Antriebsfeder hinzu kamen gestiegene Preise für Schwefelsäure, die als Nebenprodukt bei der Kupferherstellung anfällt. Trotz der Belastungen durch den im Vergleich zum Euro schwächeren US-Dollar sieht sich der MDax -Konzern auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Aurubis-Aktien standen dennoch unter Druck.

ROUNDUP: Metro muss in Russland nachbessern - Hoffen auf WM-Effekt

DÜSSELDORF - Der Lebensmittelhändler Metro hat im Weihnachtsquartal trotz einer Schlappe in Russland mehr Gewinn erzielt. Operativ verdiente Metro zwischen Oktober und Dezember mit 608 Millionen Euro 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei halfen aber auch die Auflösung von Rückstellungen und der Wegfall von Umbaukosten bei der Supermarktkette Real, wie der Konzern am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Die deutliche Gewinnsteigerung unter dem Strich von 124 auf 232 Millionen Euro wurde zudem durch niedrigere Zinskosten und eine bessere Steuerquote begünstigt. Die Markterwartungen konnte Metro leicht übertreffen, die im MDax notierte Aktie reagierte aber kaum.

ROUNDUP 2: Türkei-Buchungen heben Stimmung der Tui-Aktionäre

HANNOVER - Hohe Nachfrage für Türkei-Urlaube lässt den weltgrößten Reisekonzern Tui frohlocken. "In Deutschland liegen die Türkei-Buchungen derzeit 50 Prozent höher als im Vorjahr", sagte Vorstandschef Fritz Joussen am Dienstag auf der Hauptversammlung in Hannover. Gegen Krisen wie Anschläge und den Putsch in der Türkei oder den EU-Austritt Großbritanniens sieht Joussen den Konzern gut gewappnet. Wachsende Geschäftschancen wittert er in personalisierten Angeboten für Kunden am Urlaubsort - und in der besseren Auslastung von Hotelkapazitäten.

BMW startet mit Absatzplus - Aber Rückstand auf Mercedes-Benz und Audi

MÜNCHEN - Der Autobauer BMW ist beim Autoabsatz mit einem Rückstand auf die Premium-Konkurrenten von Mercedes-Benz und Audi ins neue Jahr gestartet. BMW verkaufte inklusive der Kleinwagenmarke Mini im Januar weltweit 169 538 Autos und damit 3,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Dax -Konzern am Dienstag in München mitteilte. Von der Stammmarke BMW wurde der Konzern 148 400 Autos los, das waren 3,4 Prozent mehr. Konkurrent Mercedes-Benz hatte im Januar 193 414 Wagen verkauft, selbst die zuletzt im Rennen der Oberklasse hintenliegende Ingolstädter VW-Tochter Audi lag im Januar mit 149 100 Autos knapp vor BMW.

Deutlich mehr Passagiere und Flugbewegungen in Frankfurt

FRANKFURT - Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind im Januar deutlich mehr Passagiere abgefertigt worden als ein Jahr zuvor. Mit fast 4,6 Millionen stieg die Zahl der Fluggäste im Jahresvergleich um 7,6 Prozent, wie die Betreibergesellschaft Fraport am Dienstag berichtete. Das war der stärkste Januar seit Bestehen des Flughafens. Lücken im innerdeutschen Verkehr nach dem Marktaustritt der Air Berlin seien im Januar wieder geschlossen worden.

Pepsico verdient 2017 weniger - Aktienrückkauf und Dividendenerhöhung

PURCHASE - Die Flaute im Softdrinkgeschäft und die US-Steuerreform haben dem US-Lebensmittelhersteller PepsiCo im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch eingebrockt. Das Ergebnis knickte um fast ein Viertel auf 4,9 Milliarden US-Dollar (4 Mrd Euro) ein, wie der Konzern am Dienstag in Purchase im Bundesstaat New York mitteilte.

Schwacher US-Markt und Steuerreform drücken Under Armour in die roten Zahlen

BALTIMORE - Der US-Sportartikelhersteller Under Armour ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Im vierten Quartal fiel unter dem Strich ein Verlust von knapp 88 Millionen US-Dollar an, wie der Adidas-Herausforderer am Dienstag in Baltimore mitteilte. Ausschlaggebend dafür waren Kosten für das derzeit laufende Sparprogramm, aber auch die US-Steuerreform. Bereinigt um diese Effekte wäre zwar ebenfalls ein Verlust angefallen, aber lediglich von einer Million Dollar. Im Vorjahr hatte Under Armour noch 103 Millionen Dollar Gewinn gemacht.

IPO/Kreise: Benko erwägt Börsengang von Signa Sports

WIEN - Der Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko erwägt laut einem "Bloomberg"-Bericht, seine Sporthandelssparte Signa Sports an die Börse zu bringen. Ein Initial Public Offering (IPO) sei schon im zweiten Halbjahr 2018 möglich, zitiert die Nachrichtenagentur mit dem Vorgang vertraute Personen. Signa Sports Group könnte mit bis zu 1,2 Milliarden Euro bewertet werden. Signa wähle derzeit Berater für einen möglichen Börsengang aus. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, heißt es. "Gerüchte kommentieren wir nicht", sagte ein Sprecher der Signa Holding am Dienstag zur APA.

Portalbetreiber Scout24 profitiert von mehr Maklern und Händlern

MÜNCHEN - Der Internetportalbetreiber Scout24 hat zum Jahresende dank steigender Makler- und Händlerzahlen operativ unerwartet viel verdient. Auf Jahressicht dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 12,6 Prozent auf 252,8 Millionen Euro zugelegt haben, wie die im SDax notierte Firma am Dienstag in München auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Besonders im vierten Quartal legte das operative Ergebnis mit gut 18 Prozent kräftig zu.

Daimler-Chef Zetsche bekommt für 2017 wieder mehr Geld

STUTTGART - Daimler -Vorstandschef Dieter Zetsche bekommt für 2017 rund 8,6 Millionen Euro und damit eine Million mehr als für das Jahr davor. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Dax -Konzerns hervor. Für 2016 hatte er 7,6 Millionen Euro erhalten, für das Jahr davor 9,7 Millionen. Die Vergütung für den gesamten Daimler-Vorstand beträgt für 2017 35 Millionen Euro, 3,2 Millionen mehr als für 2016.

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-Puma-Mutter Kering schwingt sich dank Luxus-Boom in neue Höhen auf -Buwog empfiehlt Aktionären Annahme des Vonovia-Angebots -GM schließt Werk in Südkorea und plant weitere Schritte -Deutsche-Bank-Aktionär HNA versilbert Grundstücke in Hongkong -ROUNDUP/Studie: Mehrheit der Dax-Konzerne schneidet besser ab als erwartet -Rohstoffkosten und Umbau bremsen Michelin - Beteiligung an ATU -'WSJ'/Milliarden-Deal: US-Drogeriekette Walgreens will AmerisourceBergen kaufen -US-Steuerreform kostet Rohstoffkonzern BHP Billiton Milliarden -Novartis-Tochter Sandoz erhält US-Zulassung für Glatopa mit höherer Dosierung -ROUNDUP: US-Waffenschmiede Remington kündigt Insolvenzantrag an -Bayer erhält in China grünes Licht für Augenmedikament Eylea -Saubere Luft: Politik erwägt kostenlosen öffentlichen Nahverkehr -Neujahr in China: Größte Reisewelle der Welt läuft auf Hochtouren -Firmengruppe übernimmt Deutsche See -Paracelsus will Personal abbauen - Auch Sachsen betroffen -ROUNDUP: Esa-Chef Wörner hält Privatisierung der ISS für nicht realistisch -Marke 'Air Berlin' steht zum Verkauf -Axel Springer erweitert Spitze - Stephanie Caspar wird Daten-Vorstand

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha

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