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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 25.06.2018 - 15.15 Uhr

dpa-AFX

Harley-Davidson verlagert wegen EU-Zöllen Produktion aus den USA

MILWAUKEE - Harley-Davidson wird wegen der EU-Vergeltungszölle auf amerikanische Waren einen Teil seiner Produktion aus den USA verlagern. Dadurch soll eine Preiserhöhung für Kunden in Europa vermieden werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Anhebung der EU-Zölle von bisher 6 auf 31 Prozent mache ein Motorrad von Harley-Davidson in Europa im Schnitt um 2200 Dollar teurer. Bis die Verlagerung der Produktion binnen 9 bis 18 Monaten über die Bühne geht, werde Harley-Davidson diese Kosten selbst tragen, hieß es. Das bedeute allein für den Rest dieses Jahres eine Belastung von voraussichtlich 30 bis 45 Millionen Dollar.

ROUNDUP: VW-Milliarde soll in schnelles Internet und Unikliniken fließen

HANNOVER - Das Land Niedersachsen will das gegen VW verhängte Milliarden-Bußgeld vor allem in den Ausbau des schnellen Internets und die Unikliniken in Hannover und Göttingen stecken. Weitere Mittel aus der Milliarde sollen in den Schuldenabbau, die Sanierung von Sportstätten und einen Umweltfonds zur Luftreinhaltung fließen, wie Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag in Hannover sagte.

Uber beteuert Neuanfang nach Verlust von Taxi-Lizenz in London

LONDON - Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat sich nach eigenen Angaben seit dem Verlust seiner Taxi-Lizenz in London in Sachen Fahrgast-Sicherheit komplett neu aufgestellt. Das sagte der Anwalt des US-Unternehmens, Tom de la Mare, am Montag vor einem Gericht in London.

RBS-Finanzchef Stevenson löst Mackay bei HSBC ab

LONDON - Der scheidende RBS-Finanzchef Ewen Stevenson wechselt zur britische Großbank HSBC . Wie das Institut am Montag in London mitteilte, soll Stevenson HSBC-Finanzchef Iain Mackay ablösen, der die Bank verlassen wird. Wann es zu dem Wechsel kommt, muss noch ausgehandelt werden.

ProSiebenSat.1 und Discovery bauen gemeinsame Internet-Plattform

MÜNCHEN - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 baut gemeinsam mit dem US-Medienkonzern Discovery eine Streaming-Plattform für deutsche Kunden auf und will damit Konkurrenten wie Netflix Paroli bieten. Die Plattform soll Anfang 2019 starten und bis 2021 zehn Millionen Nutzer gewinnen. Der neue ProSiebenSat.1-Chef Max Conze sagte am Montag in Unterföhring bei München: "Ich lade hiermit RTL , ARD und ZDF ein, mit uns gemeinsam einen deutschen Champion zu schaffen."

EBA warnt: Banken nicht angemessen vorbereitet auf harten Brexit

LONDON - Viele Banken sind nach Einschätzung der EU-Bankenaufsicht EBA nicht angemessen auf einen harten Brexit vorbereitet. Die EBA sei der Auffassung, dass die Planungen "in einer Reihe von Bereichen schneller voranschreiten" sollten, mahnte die Behörde am Montag. "Die Zeit für die erforderlichen Maßnahmen wird knapp."

Adidas-Chef: Übervermarktung könnte Problem für Fußball werden

MOSKAU - Adidas -Chef Kasper Rorsted hat vor einer Übervermarktung des Fußballs und einer Verwässerung der Qualität durch zu viele Wettbewerbe und zu viele WM-Teilnehmer gewarnt. In einem Interview des Magazins "Kicker" (Montag-Ausgabe) sagte der Däne, die Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 48 Mannschaften ab 2026 habe die FIFA alleine umgesetzt, "ohne uns zu fragen. Und sie wusste sehr wohl, was unsere Meinung war", sagte Rorsted in Richtung des Weltverbandes. "Wenn alles nur kommerziell wird und nicht mehr emotional, dann schaltet der Fußballfan ab", meinte der Chef des Sportartikel-Herstellers, der einer der wichtigsten und langjährigsten Sponsoren des Weltverbandes ist.

Chinesischer Großaktionär will Autozulieferer Grammer schnell schlucken

AMBERG - Der chinesische Großaktionär Ningbo Jifeng will die geplante Übernahme des deutschen Autozulieferers Grammer bis Ende des dritten Quartals durchziehen. Wie bereits im Mai angekündigt, bietet Ningbo Jifeng 60 Euro je Aktie des SDax -Konzerns, wie die Chinesen am Montag in ihrem öffentlichen Übernahmeangebot mitteilten. Bei 12,6 Millionen ausstehenden Aktien liegt der Wert der Übernahme damit bei insgesamt rund 756 Millionen Euro. Die Angebotsfrist beginne an diesem Montag und ende am 23. Juli. Die Mindestannahmequote liegt bei 50 Prozent plus einer Aktie. Ningbo Jifeng besitzt bereits mehr als 25 Prozent der Anteile. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin habe die Angebotsunterlagen Ende vergangener Woche genehmigt.

Windanlagenbauer Nordex heimst Auftrag in Brasilien ein

HAMBURG - Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat einen Auftrag aus Brasilien erhalten. Eine Tochter des Energieversorgers Eletrobras habe einen Anlagenpark mit einer Gesamtleistung von 123 Megawatt bestellt, teilte Nordex am Montag in Hamburg mit. Zum Auftrag gehört auch die Wartung der insgesamt 41 Turbinen im Nordosten des Landes für mindestens fünf Jahre. Die Errichtung der Anlagen soll Anfang des kommenden Jahres starten. Nordex will die Turbinen und Türme in Brasilien produzieren.

Evotec erhält Millionenzahlung von Pharmakonzern Sanofi

HAMBURG - Das Biotechnologieunternehmen Evotec erhält vom französischen Pharmakonzern Sanofi eine Zahlung in Höhe von 3 Millionen Euro. Evotec habe in der Zusammenarbeit zur Entwicklung von Diabetes-Therapien mit dem französischen Partner einen weiteren Meilenstein erreicht, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Sogenannte Meilensteinzahlungen fließen nach Vereinbarung bei bestimmten Projekterfolgen. Evotec und Sanofi arbeiten bei der Entwicklung von Diabetes-Therapien seit August 2015 zusammen. Vergangene Woche gründeten die beiden Unternehmen darüber hinaus ein Gemeinschaftsunternehmen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

Weitere Meldungen

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