Drei Topaktien für 2020, denen das Coronavirus nicht viel anhaben dürfte

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Puh, das Coronavirus beschäftigt die Börsenwelt im Moment ziemlich stark und der eine oder andere Investor sucht möglicherweise vergeblich nach Topaktien für Investition im Börsenjahr 2020, da die meisten Aktien in den letzten zwei Wochen den Sinkflug angetreten haben.

Drei Topaktien für 2020, denen das Coronavirus nicht viel anhaben dürfte

Doch nicht alle Aktien, deren Kurse sinken, sind auch tatsächlich unmittelbar operativ von den Folgen des Coronavirus betroffen. Viele Aktien kommen unter Druck, weil Investoren aus Panik ihre Anteile verkaufen und einfach auf den Markt werfen - wenn andere Marktteilnehmer sich davon mitreißen lassen, entwickelt sich schnell eine Abwärtsspirale.

Nachfolgend möchte ich drei Topaktien vorstellen, deren Geschäftsmodelle nicht wirklich von den Folgen des Coronavirus betroffen sind und die, bei weiter fallenden Kursen, womöglich sogar für langfristig orientierte Investoren einen näheren Blick Wert sind.

Allianz

Die Allianz ist einer der weltweit führenden Versicherungs- und Finanzdienstleister. Die Bereiche Schaden- und Unfallversicherung sowie Lebens- und Krankenversicherungen bilden beispielsweise einen wichtigen Sektor der Versicherungsgesellschaft aus München. Die Allianz bietet zudem noch viele weitere Versicherungsarten an und ist auch als Vermögensverwalter tätig - und das auch nicht zu gering.

Trotz Coronavirus werden wohl kaum auf einmal alle Menschen auf ihre Versicherungen verzichten wollen, abgesehen davon, dass eine sofortige Kündigung in den meisten Fällen aufgrund einer Kündigungsfrist sowieso nicht möglich ist. Bis dahin haben sich die Folgen des Coronavirus womöglich bereits verflüchtigt und die Allianz hat trotzdem ihre Versicherungsprämien bekommen. Man könnte sogar meinen, dass sich Personen tendenziell eher, beispielsweise im touristischen Bereich, gegen das Coronavirus versichern wollen, was der Allianz sogar Auftrieb bringen könnten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine solche oder ähnliche Versicherung verkauft werden wird.

Macht die Allianz dann nebenbei in dieser Krisenzeit noch ihren Job als Vermögensverwalter solide, könnte man sogar gut gestärkt aus dieser turbulenten Börsenzeit hervorgehen und seine Aktionäre weiterhin mit üppigen Gewinnen und Dividenden verwöhnen.

Deutsche Telekom

Als Telekommunikationsunternehmen sollte die Deutsche Telekom (WKN: 555750) ebenfalls wenig von den Folgen des grassierenden Coronavirus mitbekommen. Gerade aufgrund der schieren Nachrichtenflut in Sachen Coronavirus werden stabile Internetleitungen benötigt, damit man auf seinem Rechner oder seinem Smartphone auf die Nachrichten zugreifen kann. Ich denke auch nicht, dass irgendwer das Coronavirus zum Anlass nimmt, seinen DSL-Vertrag zu kündigen.

Mit MagentaTV könnte die Deutsche Telekom sogar, ähnlich wie Netflix, davon profitieren, dass Personen öffentliche Plätze meiden und lieber auf der Couch liegen, um sich nicht potenziellen Erregern auszusetzen. Die Deutsche Telekom wirbt intensiv für MagentaTV, denn auch der Magentakonzern möchte sich einigermaßen attraktiv im Bereich Streaming positionieren. Also sehe ich auch bei diesem Unternehmen operativ keine Negativfolgen aufgrund des Coronavirus, eher im Gegenteil.

E.ON

Strom wird immer benötigt, daher dürfte auch E.ON (WKN: ENAG99) keine operativen Einbußen zu verkraften haben. Als Stromproduzent und Netzbetreiber ist der Essener Energiekonzern optimal positioniert, um nach wie vor das zu tun, was er am besten kann: Strom produzieren und verteilen. Klingt einfach? Ist es auch.

Gerade durch die Innogy-Übernahme und die operativen Verbesserungen in den letzten Jahren scheint die Aktie der E.ON zunehmend an Attraktivität gewonnen zu haben, was auch dazu geführt hat, dass der Kurs gut angestiegen ist. Auch bei E.ON könnte also die Corona-Panik eher dazu führen, dass man sich bei einem solide aufgestellten Unternehmen positionieren könnte.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien der Deutschen Telekom und von E.ON. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Netflix.

Motley Fool Deutschland 2020

Foto: Getty Images

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