Du willst 100.000 oder 1.000.000 € mit Aktien? Die grundsätzliche Formel bleibt: Spare, investiere und halte!

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Du willst 100.000 oder 1.000.000 € mit Aktien? Die grundsätzliche Formel bleibt: Spare, investiere und halte!
Achterbahnfahrt

Das erfolgreiche Investieren kann man noch immer als ziemlich einfache Formel umschreiben: Wer spart und seine Ersparnisse investiert, der macht bereits vieles richtig. Insbesondere, wenn man seinen Investitionen Zeit gibt und auf einige andere Dinge achtet. Diversifikation beispielsweise, oder auch die Allokation und die Auswahl grundlegender Chancen. Dadurch kann man einen Grundstein für die ersten 100.000 Euro legen. Oder vielleicht sogar für eine Million.

Das Sparen und das Investieren hat man dabei in vielerlei Hinsicht selbst in der Hand. Es sind relativ einfache Prozesse, die man in seinem Alltag einbinden kann und wo man selbst seines Glückes Schmied ist. Und vom Grundsatz her sehr simpel. Auch wenn es dabei natürlich einige Aspekte zu beachten gibt, die hieraus eine Wissenschaft werden lassen.

Das langfristige Halten hingegen erfordert Disziplin, Mut, Willenskraft und Durchhaltevermögen. Und wird psychologisch geprüft. Wobei über allem die Frage steht: Hat sich seit der letzten Korrektur etwas verändert?

Es ist eigentlich immer das Gleiche …

Wie gesagt: Eigentlich ist es immer das Gleiche. Das betrifft grundsätzlich das Sparen und das Investieren. Allerdings eben auch den Umgang mit einer Korrektur beziehungsweise einem Crash, so wie wir ihn in den letzten zwei, drei Monaten gesehen haben.

Das führt unweigerlich zu der Frage: Ist das Chance-Risiko-Verhältnis langfristig noch das gleiche? Oder wird das Coronavirus einige Veränderungen bewirken, die dieses nachhaltig prägen werden? Eine oberflächliche Antwort scheint dabei vergleichsweise schwierig zu sein.

Natürlich wird sich durch das Virus, die Veränderungen in der Wirtschaftswelt, mögliche Insolvenzen und Pleiten und auch neue Erfahrungen etwas verändern. Die Digitalisierung dürfte beispielsweise einen weiteren Kick erhalten. Einige Branchen könnten womöglich einen finalen Todesstoß erhalten. Zudem erhalten einige neue Segmente wie die Telemedizin weiteren Auftrieb. Aber ist das alles so anders?

Mit Blick in die Vergangenheit: Nein. Auch die letzte Finanzkrise hat die Wirtschaftswelt mächtig durchgewirbelt. Die Banken haben sich teilweise bis heute nicht davon erholt. Aber, siehe da: Im letzten Jahrzehnt konnten wir eine rekordverdächtige Performance beobachten, wo der breite Markt hohe Renditen generiert hat. Ein wichtiger Indikator dafür, dass sich damals wenig verändert hat. Und heute an der grundsätzlichen Chance auch nicht.

Ein Plädoyer für’s Halten!

Im Moment könnten Angst und Panik daher noch immer die Börsen beherrschen. Womöglich wird es noch einmal volatil werden. Und es wird Schlagzeilen geben, die das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, heraufbeschwören. Das ist allerdings auch in der letzten Finanzkrise der Fall gewesen und wer sich Artikel von damals heute durchliest, der wird ebenfalls Existenzängste bekommen.

In einigen Jahren wird das Coronavirus jedoch ausgestanden sein. Der Alltag kehrt zurück. Es wird zwar einige Verlierer geben, allerdings auch einige Gewinner. Und in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen eine ganze Menge von Unternehmen und Aktien, die zu ihrem gewöhnlichen Alltag zurückkehren.

Das Halten über eine solche Zeit mag daher psychologisch eine Herausforderung sein. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass es nach extremen Phasen auch wieder bessere Zeiten gibt. Ja, sogar ruhigere Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte, die von wenig Volatilität geprägt sind. Oder eben einem normaleren Börsenumfeld.

Über diese Zeiträume hinweg vergessen die Börsen die alten Probleme wieder und der Zins- und Zinseszinseffekt wird sich langfristig beim Vermögensaufbau bemerkbar machen. Auch deswegen ist das Halten wichtig. Wenngleich auch womöglich die größte Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Es wird sich nie verändern

Die grundsätzliche Formel erfolgreichen Investierens auf dem Weg zu den ersten 100.000 Euro oder auch zur Million wird sich daher nicht großartig verändern: Spare. Investiere. Halte. Wer dann noch diversifiziert und sorgfältig analysiert, der macht vieles sehr richtig.

Das Sparen und Investieren sind dabei der einfache Part. Das Halten, insbesondere jetzt in Zeiten des Corona-Crashs, womöglich der schwierige. Aber das ist die Hürde, die es zu bewältigen gilt. Die Vergangenheit ist jedenfalls ein wertvoller Indikator, dass sich am Chance-Risiko-Verhältnis eben nichts verändert. Sich das in Erinnerung zu rufen kann eine wichtige Hilfestellung sein.

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