Dürr kassiert Prognose wegen Coronavirus

dpa-AFX

BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt. Der Konzern werde die prognostizierten Ergebnisse für 2020 voraussichtlich nicht erreichen können, teilte Dürr am Montag in Bietigheim-Bissingen mit. Wegen der erheblichen Unsicherheit über die Dauer und die Folgen der Pandemie könne der Vorstand keine verlässlichen Aussagen für das laufende Jahr machen.

Das Unternehmen will nun die Kosten senken und die Liquidität sichern, hieß es weiter. Die flüssigen Mittel bezifferte der Konzern auf derzeit über 800 Millionen Euro. Darüber sei eine Kreditlinie über 500 Millionen Euro aus dem Konsortialkredit derzeit nicht in Anspruch genommen. Das Eigenkapital beträgt den Angaben zufolge über 1 Milliarde Euro.

Dürr hatte für 2020 bislang eine operative Marge (Ebit) von 5,2 bis 5,7 Prozent angepeilt, nach 5 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz sollte zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro liegen. 2019 hatte er bei 3,9 Milliarden Euro gelegen./nas/he

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