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E.ON, RWE und Innogy vereinbaren Schutz für Mitarbeiter

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Die Spitzen der Energiekonzerne E.ON, RWE und Innogy haben sich mit den Arbeitnehmervertretern auf den Schutz der Mitarbeiter bei der Zerschlagung von Innogy geeinigt.

Es sei eine Vereinbarung erzielt worden, die betriebsbedingte Kündigungen praktisch ausschließt, teilte die Gewerkschaft Verdi am Freitag mit. "Die Beteiligten haben sich ferner darauf geeinigt, dass die bestehenden tariflichen und betrieblichen Regelungen bis auf weiteres fortgelten." Verdi bestätigte damit eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.

E.ON hat mit RWE die Zerschlagung von Innogy vereinbart. Im Zuge der Transaktion übernimmt E.ON knapp 77 Prozent der Innogy-Anteile von RWE. Danach soll E.ON bis Ende kommende Jahres das Netz- und Vertriebsgeschäft von Innogy übernehmen. RWE bekommt das Ökostromgeschäft von Innogy und das von E.ON.

E.ON will im Zuge der Übernahme rund 5000 der über 70.000 Jobs streichen. Insbesondere bei Überschneidungen im Vertrieb und der Verwaltung könnte Vorstandschef Johannes Teyssen den Rotstift ansetzen. Zudem könnten Standorte aufgegeben werden. Mitarbeiter von Innogy befürchten, dabei die Zeche zahlen zu müssen.

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