Ein Dividenden-ETF mit über 7,8 % Ausschüttungsrendite und fundamental günstigen Basiswerten im Check!

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Dividenden-ETFs sind eine wahre Alternative für Anleger, die sich nicht im Detail mit Aktien beschäftigen möchten, aber dennoch von den spannenden Möglichkeiten profitieren wollen.

Ein Dividenden-ETF mit über 7,8 % Ausschüttungsrendite und fundamental günstigen Basiswerten im Check!

ETFs (Exchange Traded Funds) bieten hier - sei es aktiv oder passiv - eine ideale Lösung, die sich durch eine geringe Kostenstruktur auszeichnet. Auch eine breite Diversifikation und gute Handelbarkeit können für einen ETF sprechen.

High-Yield-Investoren, die einen Blick auf laufende Ausschüttungen haben, könnten auf den SPDR Portfolio S&P 500 High Dividend ETF aufmerksam geworden sein, denn dieser zeichnet sich durch eine aktuelle Ausschüttungsrendite von 7,85 % aus. Lasst uns im Folgenden mal genauer schauen, was es mit diesem aktiv gemanagten Produkt auf sich hat.

Primär investiert der ETF in Aktien, die in den USA beheimatet sind - 96,6 % der 1,4 Mrd. Assets werden so investiert. Weiter wird der Fokus auf größere Unternehmen gelegt.

Bei der Diversifikation nach Sektoren zeigt sich, dass der ETF äußerst breit aufgestellt ist. Die höchste Gewichtung haben Immobilien mit 16,9 %. Diese generieren regelmäßig Mieteinnahmen und schütten hohe Dividenden aus, was letztendlich auch eine gute Erklärung für die hohe Ausschüttung des ETF sein kann. Aber auch Versorger, defensive Konsumwerte, Technologieaktien sowie zyklische Aktien finden sich im Portfolio des ETF. Lediglich in Industrieunternehmen wurde nicht investiert.

Finanzkennzahlen des ETF

Gemessen an den Finanzzahlen der Basiswerte des ETF kann man ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9,9 ausmachen. Die Dividendenrendite beläuft sich auf 7,43 %. Beides sind Werte, die auf langsam wachsende Value-Aktien hindeuten, dazu kommen wir aber noch später. Der durchschnittliche Basiswert im ETF-Portfolio wächst mit 3,3 % und wird nur knapp über dem Buchwert gehandelt. Auch diese Kennzahlen deuten auf eine defensive Ausrichtung hin.

Die Top-Positionen in Blick

Ein Blick auf die am höchsten gewichteten Positionen verdeutlicht die Ausrichtung auf günstige Aktien. Mit einer Portfoliogewichtung von 2,7 % befindet sich das Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences auf Platz eins.

Es folgen auf den weiteren Plätzen der US-REIT Digital Realty Trust mit einem Anteil von 2,3 %, der Lebensmittelkonzern General Mills mit 2,3 % und der US-REIT mit Spezialisierung auf Sendemasten, Crown Castle International.

Die Top-10-Positionen haben eine Gesamtgewichtung von 18,8 %. 81 Aktien sind in dem ETF enthalten, was primär für eine gute Diversifikation spricht.

Dividenden - eine hohe Ausschüttungsrendite ist nicht alles

Die letzte Quartalsdividende lag mit 0,3962 US-Dollar um 16,7 % über dem Vorjahreswert von 0,3394 US-Dollar. Ob dieses Tempo aber weiter gehalten werden kann bleibt abzuwarten, denn erst im März 2020 traf das Coronavirus viele Aktien direkt ins Mark.

Im vergangenen Jahr 2019 belief sich die Gesamtausschüttung auf 1,75 US-Dollar, was in Anbetracht des aktuellen Handelskurses von 24,55 US-Dollar (Stand: 06.04.2020) einer Rendite von 7,12 % entspricht. Aufgrund der Initiierung im Jahr 2015 lässt sich noch keine lange Dividendenhistorie nachvollziehen.

Besonders negativ fällt aber schon jetzt die Gesamtperformance auf. Über einen Zeitraum von drei Jahren lag diese bei -24,41 % und damit deutlich unter dem Total Return des S&P 500 von 11,62 %. Da können am Ende auch die geringe Kostenquote von 0,07 % und die hohen Ausschüttungen das Herz eines ETF-Anlegers nicht mehr trösten.

Ob der ETF aber ein langfristiges Alternativprodukt sein kann, sollte jeder Investor im Detail prüfen. Auch sollte gut überlegt werden, ob die Investments die eigene Anlagestrategie unterstützen. Es lohnt sich daher immer, einen Blick in die Top-Positionen des ETF zu werfen.

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So geht man mit einem Markt-Crash um

Für den Aktienmarkt ging es lange Zeit immer weiter nach oben, bis sich Anfang 2020 plötzlich alles verändert hat.

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.

Es ist sehr schwer, sich genau auszumalen, wie empfindlich die Börsen auf wirtschaftliche Schwäche reagieren werden. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.

Natürlich ist es nie erfreulich, wenn das eigene Portfolio an Wert verliert, aber wenn man einige Dinge beachtet, kann man auch mit schwierigen Börsenphasen gut umgehen. Lade noch heute unseren gratis Bericht Der Bärenmarkt-Überlebensguide herunter, und finde nicht nur heraus, wie du dich auf eine Korrektur vorbereiten kannst, sondern wie du sogar davon profitieren kannst.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Gilead Sciences. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Crown Castle International.

Motley Fool Deutschland 2020

Foto: Getty Images

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26.02.2021, 00:59, NYSE Global Index Service
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