Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Ein wenig Geheimniskrämerei?! Daran tüfteln BASF, BMW und Varta jetzt gemeinsam!

Fool.de

BASF, BMW und Varta, schnell, was eint diese drei Unternehmen? Gut, der Chemiekonzern und der Autobauer sind immerhin noch im DAX vertreten. Allerdings bliebe der Batteriekonzern und aktuelle Hot Stock Varta bei einem solchen Betrachtungswinkel weiterhin außen vor.

Ein wenig Geheimniskrämerei?! Daran tüfteln BASF, BMW und Varta jetzt gemeinsam!

Nun, um es kurz zu machen: Batterie ist hierbei eigentlich schon ein vielversprechendes Stichwort, denn wie nun bekannt geworden ist, werden die drei bekannten Namen in den kommenden Monaten oder Jahren gemeinsam wohl an solchen Lösungen tüfteln.

Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren zu diesem Zusammenschluss wissen müssen und wie und ob sich das für die jeweiligen Unternehmen und Konzerne lohnen kann.

Mitglieder im zweiten Batteriekonsortium

Wie zum Wochenende hin bekannt geworden ist, nimmt ein zweites Konsortium zur Produktion von Batteriezellen inzwischen Form an. Ein erstes wurde bereits vor einiger Zeit mit anderen Vertretern, unter anderem Peugeot und dessen Tochter Opel, ins Leben gerufen, mit BASF, BMW und Varta geht ein solches Projekt nun in eine neue Runde.

Gemeinsam soll dieses Konsortium an Lösungen für die Produktion von Batterien tüfteln, wobei insbesondere die heimische, europäische Entwicklung im Vordergrund stehen soll. Sowie die Politik, die auf solche Projekte zunehmend zu setzen scheint.

Insbesondere Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier scheint ein großes Interesse an derartigen Projekten und deren Entwicklungsergebnissen zu haben. Denn man habe es, wie er betonte, innerhalb lediglich eines Jahres geschafft, zwei derartige europäische Großprojekte zur Batteriezellfertigung auf’s Gleis zu setzen. Möglicherweise schlummert hier ein gewisses politisches Prestigeprojekt.

Konkurrenz zu China ist ein wichtiger Treiber

Wie im Kontext dieser Mitteilung ebenfalls publik wurde, will man mit eigenen Lösungen insbesondere China Konkurrenz machen und unabhängiger von fremden und insbesondere asiatischen Produkten werden zu wollen. Allerdings dürfte das im Endeffekt lediglich ein Mittel zum Zweck sein.

Deutschland und somit auch Europa gilt schließlich als Automobilstandort, und wo wird sich ein nicht unerheblicher Teil der Automobilproduktion abspielen? Richtig, im Bereich der Elektromobilität, wo innovative, belastbare und nachhaltige Batterielösungen eine wichtige Rolle spielen werden.

In meinen Augen dürfte daher dieser Schritt sowie sämtliche Konsortien im Endeffekt darauf abzielen, hier weiterhin führend zu sein, um als Automobilstandort nicht viel von seinem Esprit zu verlieren. Dass mit BMW und Opel hier Autobauer bereits vertreten sind, dürfte diese Annahme weiter rechtfertigen. Außerdem haben führende heimische Unternehmen und Weltkonzerne nun die Möglichkeit, mit einem gewissen staatlichen Druck und staatlicher Förderung zu produzieren und zu entwickeln, was nicht die schlechteste Option sein dürfte.

Ein spannendes, lukratives Großprojekt

Wenn du mich fragst, könnte die Übereinkunft zwischen BASF, BMW und Varta daher durchaus interessant und reizvoll sein. Einerseits werden hier mit Förderhilfen technologische Neuerungen in der Batterieindustrie entwickelt, was für die jeweiligen, an den Konsortien beteiligten Unternehmen natürlich eine attraktive Chance darstellen kann.

Andererseits wird hierdurch allerdings auch der technologische Automobilstandort Europa gefördert, was natürlich politisch und volkswirtschaftlich sinnvoll sein dürfte. Scheinbar handelt es sich hierbei innereuropäisch gewissermaßen um eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Schauen wir mal, was im Endeffekt für die Aktionäre derartiger Unternehmen und europäischer Weltkonzerne herausspringen wird.

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

… und warum es vielleicht unsere zweite Chance ist, ein echtes E-Commerce-Vermögen aufzubauen. Das smarte Geld investiert bereits in eine Firma aus Ontario, die noch deutlich unter dem Radar der Masse fliegt: 3 der cleversten (und erfolgreichsten!) Investoren, die wir kennen, sagen: Diese besonderen Aktien jetzt zu kaufen ist so wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997, um in Amazon-Aktien einzusteigen — bevor diese um 47.000 % explodiert sind und ganz normale Anleger reicher gemacht haben als in ihren kühnsten Träumen. Fordere den Spezialreport mit allen Details hier ab.

Vincent besitzt Aktien von BASF und BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Motley Fool Deutschland 2019

Foto: Getty Images

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu VARTA AG Aktie

  • 86,90 EUR
  • +0,23%
20.09.2019, 17:35, Xetra

onvista Analyzer zu VARTA AG

VARTA AG auf übergewichten gestuft
kaufen
10
halten
4
verkaufen
3
58% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 85,50 €.
alle Analysen zu VARTA AG

Zugehörige Derivate auf VARTA AG (1.598)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "VARTA AG" wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei unveränderten Aktienkursen eine Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten