Einzelhändler im Euro-Raum steigern Februar-Umsatz zum Vormonat deutlich

Reuters

Berlin (Reuters) - Das Geschäft der von Lockdown-Maßnahmen in der Corona-Krise gebeutelten Einzelhändler in der Euro-Zone läuft trotz aller Schwierigkeiten besser als erwartet.

Von Januar auf Februar konnten die Unternehmen ihren Umsatz überraschend kräftig um 3,0 Prozent zum Vormonat steigern, wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. Experten hatten hier nur mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet, nach einem Einbruch von 5,2 Prozent im Januar. Im Vergleich zum Februar 2020 gab es zwar einen Rückgang bei den Erlösen von 2,9 Prozent. Dieser fiel aber geringer aus als von Ökonomen mit minus 5,4 Prozent erwartet.

Im Februar stieg das Absatzvolumen im Einzelhandel bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent. Für Produkte außerhalb des Lebensmittelbereichs verbuchte die Branche hingegen ein Umsatzminus von 5,5 Prozent. Während die Tankstellenerlöse mit Kraftstoffen um 13 Prozent einbrachen, profitierte der Versand- und Internethandel wie schon seit Beginn der Virus-Pandemie: Hier lagen die Umsätze gut 37 Prozent über dem Niveau von Februar 2020 und damit vor Beginn der Corona-Eindämmungsmaßnahmen in vielen Euro-Ländern.

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