Ermittlungen gegen GFG Alliance - Verdacht auf Betrug und Geldwäsche

Reuters

London (Reuters) - Die Strafverfolger nehmen den Konzern des britisch-indischen Stahlmagnaten Sanjeev Gupta wegen des Verdachts auf Betrug, Insiderhandel und Geldwäsche ins Visier.

Im Fokus stehe unter anderem die Finanzierung der Geschäfte von Unternehmen innerhalb der Gupta Family Group Alliance (GFG) sowie die finanziellen Vereinbarungen mit der Greensill Capital UK, teilte die Strafverfolgungsbehörde am Freitag mit. GFG Alliance wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Man werde aber mit den Behörden kooperieren. Auf Kunden hätten die Untersuchungen keine Auswirkungen.

Die Familienholding von Gupta ist weltweit in der Stahl- und Bergbauindustrie unterwegs. Zu dem Konglomerat gehört auch der britische Stahlkonzern Liberty Steel, der im Februar mit dem Versuch einer Übernahme von Thyssenkrupp gescheitert ist. Zur Finanzierung seiner Geschäfte verließ sich GFG Alliance vorwiegend auf Greensill Capital. Der britisch-australische Finanzkonzern meldete vor ein paar Wochen Insolvenz an, nachdem wichtige Versicherungen für ihre Lieferketten-Fonds weggefallen waren. In Zuge dessen war auch die in Bremen ansässige Greensill Bank zusammengebrochen. Gegen Manager des Instituts laufen Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen.

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