Erstmals seit Pandemie-Beginn wieder weltweite Proteste gegen Klimawandel

Reuters

Brüssel (Reuters) - Angeführt von der Schwedin Greta Thunberg sind Klimaaktivisten erstmals seit Beginn der Virus-Krise wieder weltweit auf die Straßen gegangen.

Die Organisatoren erklärten am Freitag, das Ziel der Proteste sei, den Politikern klarzumachen, dass die Klima-Krise trotz der Virus-Pandemie akuter denn je sei. Das zeigten die verheerenden Brände im Westen der USA, die abnormen Hitzewellen in der sibirischen Arktis und Überschwemmungen in China. Dem Protestaufruf folgten den Veranstaltern zufolge bei weitem nicht so viele Menschen wie 2019, als sechs Millionen Aktivisten auf die Straßen gingen.

"Wir müssen die Klima-Krise als eine Krise behandeln", sagte Thunberg, die zu einer Ikone der Bewegung geworden ist. Derzeit werde das Thema aber nicht so dramatisch eingestuft und deshalb werde es auch schwierig sein, eine Lösung zu finden. Thunberg hatte sich mit einer Handvoll Aktivisten der Bewegung "Fridays for Future" vor dem schwedischen Parlament in Stockholm versammelt. Insgesamt waren in aller Welt mehr als 3100 Veranstaltungen geplant. In Berlin versammelten sich nach Angaben der Polizei 10.000 Frauen, Männer und Kinder. Viele der Aktionen am Freitag wurden Online ausgetragen, da es wegen der Virus-Ausbreitung verschiedene Beschränkungen gab.

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