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EU-Außenminister verschieben schärfere Iran-Sanktionen

Reuters

Luxemburg (Reuters) - Die EU-Außenminister haben sich vorerst nicht auf härtere Sanktionen gegen den Iran geeinigt.

EU-Außenminister verschieben schärfere Iran-Sanktionen

"Wir haben uns entschieden, das Thema auf der Tagesordnung zu belassen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag nach einem Treffen mit seinen Kollegen in Luxemburg. Die Bundesrepublik sei nicht einverstanden mit der Rolle, die der Iran in Syrien spiele. Gleiches gelte für das iranische Raketenprogramm.

Härtere Strafmaßnahmen gegen den Iran sollten nach früheren Aussagen von EU-Diplomaten Teil einer Strategie sein, um den Atomvertrag mit der Führung in Teheran zu retten. US-Präsident Donald Trump droht damit, das Abkommen aufzukündigen. Nächster Termin für eine Verlängerung durch die US-Regierung ist der 12. Mai. Aus EU-Sicht muss der Atomvertrag erhalten werden. Die restlichen Konflikte zwischen dem Westen und Iran sollten demnach auf anderen Ebenen geklärt werden. Nach Aussagen eines Diplomaten sollen die Sanktionen nun auf anderen Arbeitsebenen in der EU diskutiert werden. Dann könnten die Außenminister auf dem nächsten regelmäßigen Treffen Ende Mai darüber abstimmen. Dafür bedarf es aber der Zustimmung aller 28 EU-Länder.

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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