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EU-Kommissarin - USA reichen EU-Vorschläge im Zoll-Streit wohl nicht

Reuters

Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union zeigt sich pessimistisch über die Chancen auf eine unmittelbare Einigung im Zoll-Streit mit den USA.

Die Regierung in Washington sei offenbar unzufrieden mit dem bisherigen Angebot der Europäer, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Dienstag. "Ich denke, sie halten es für unzureichend", erklärte sie vor einem Treffen mit Ministern der Mitgliedsstaaten. Auch Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn machte wenig Hoffnung auf eine schnelle Einigung: "Ich denke, wir werden am 1. Juni wieder feststecken." Dann sollen die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Aluminium und Stahl endgültig in Kraft treten. "Es ist alles offen, aber es ist schwierig."

Trump reagiert mit den Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte in die USA auf seiner Ansicht nach unfaire Handelspraktiken anderer Länder. Die EU erhielt bis Anfang Juni eine Ausnahmeregelung. Sie hat sich bereiterklärt, im Gegenzug für eine permanente Befreiung unter anderem über einen leichteren Marktzugang für amerikanische Unternehmen bei Industrieprodukten zu sprechen. US-Handelsminister Wilbur Ross hatte Anfang des Monats eine nochmalige Verlängerung der Ausnahme für die Europäer ausgeschlossen.

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