Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Eurozone: Erzeugerpreise fallen deutlich

dpa-AFX

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Fallende Energiepreise sorgen weiterhin für Preisdruck auf Herstellerebene in der Eurozone. Wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, lagen die Erzeugerpreise im Oktober 1,9 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Das ist der stärkste Preisrückgang seit gut drei Jahren. Analysten hatten im Mittel ein Minus von 1,8 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, um 0,1 Prozent.

Abwärtsdruck kommt im Jahresvergleich nach wie vor von den Energiepreisen. Diese lagen 7,9 Prozent unter Vorjahresniveau. Im Monatsvergleich erhöhten sie sich jedoch um 0,7 Prozent. Teurer als ein Jahr zuvor waren Investitions-, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter.

Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Wegen der seit langem schwachen Inflation und der sich verlangsamenden Konjunktur hat die EZB ihre Geldpolitik stark gelockert, zuletzt im September. Die extrem expansive Geldpolitik steht zunehmend in der Kritik, sowohl innerhalb wie außerhalb der Notenbank./bgf/jkr/jha/

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Dollarkurs Devisen

  • 0,89 EUR
  • 0,00%
15.12.2019, 16:00, außerbörslich

Kurs zu Eurokurs (Euro / Dollar) Devisen

  • 1,11 USD
  • 0,00%
15.12.2019, 16:00, außerbörslich
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie möchten in steigende Devisenkurse investieren?

Mit Call Optionsscheinen können Sie auf steigende Kurse setzen.

Erfahren Sie mehr zu Optionsscheinen