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EZB kritisiert mangelnde Brexit-Vorbereitungen von Banken

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Die EZB-Bankenaufsicht hat Geldhäuser in Großbritannien eindringlich davor gewarnt, ihre Vorbereitungen für den Brexit schleifen zu lassen.

EZB kritisiert mangelnde Brexit-Vorbereitungen von Banken

Institute hätten erheblich weniger Aktivitäten, kritische Funktionen und Mitarbeiter auf den Kontinent verlegt als ursprünglich von ihnen vorgesehen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch mit. "Die EZB erwartet nun, dass die Banken die Umsetzung ihrer Pläne beschleunigen." Vereinbarte Zusagen müssten eingehalten werden. Sollten Notfallpläne für einen harten Brexit noch nicht voll bestehen, müssten die Vorbereitungen beschleunigt werden. Ein ungeordneter Brexit sei immer noch eine reale Möglichkeit.

Bislang können in Großbritannien ansässige Geldhäuser dank des sogenannten EU-Passes auch in allen anderen EU-Ländern ihre Bankgeschäfte betreiben. Diesen Weg nutzen viele internationale Geldhäuser. Doch diese Möglichkeit fällt nach einem EU-Ausstieg des Landes weg. Daher haben so manche Banken zuletzt ihre Geschäfte in der EU ausgebaut oder Banklizenzen beantragt. Der neue britische Premierminister Boris Johnson bekräftigte, dass das Königreich am 31. Oktober auf jeden Fall aus der EU austreten werde - mit oder ohne Austrittsabkommen.

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