EZB-Ratsmitglied - Erste Anzeichen für anziehende Inflation

Reuters

Frankfurt (Reuters) - In der Euro-Zone gibt es aus Sicht des niederländischen Notenbankchefs Klaas Knot erste Anzeichen für ein Anziehen der Inflation.

"Sehr, sehr, sehr langsam" bewege sich die sogenannte Kerninflation, in der schwankungsreiche Preise für Lebensmittel und Energie ausgeklammert sind, nach oben, sagte Knot am Freitag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Aber es ist zu früh, um deswegen optimistisch zu sein", sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Euro-Notenbank hatte am Donnerstag ihre Geldpolitik nicht verändert. Die neue EZB-Chefin Christine Lagarde gab allerdings den Startschuss für die geplante Überprüfung der Strategie.

Die EZB strebt knapp zwei Prozent Teuerung als Idealwert an. Dieses Niveau verfehlt sie aber bereits seit Frühjahr 2013. Dies ist mit ein Grund dafür, dass die Notenbank erstmals seit 2003 ihre Strategie auf den Prüfstand stellt. Aus Sicht von Knot muss das Inflationsziel präzisiert werden. Das derzeitige Konzept lasse sich nicht leicht kommunizieren. Am Ende müsse ein Inflationsziel stehen, das von allen in der gleichen Weise interpretiert werden könne.

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