EZB-Vize - Rücknahme der Konjunkturhilfen sollte graduell geschehen

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Aus Sicht von EZB-Vizepräsident Luis de Guindos sollten die geldpolitischen und fiskalischen Hilfen für die Euro-Zone nur äußerst vorsichtig heruntergefahren werden.

Sie müssten auch die Erholung der Wirtschaft begleiten, sagte der Stellvertreter von Notenbankchefin Christine Lagarde am Freitag auf einem Webinar. "Die Rücknahme der fiskalischen und geldpolitischen Unterstützungsmaßnahmen muss umsichtig und graduell sein", sagte er. Es sei dabei besser, zu langsam als zu schnell vorzugehen. Ähnlich vorsichtig hatte sich am Donnertag Finnlands Notenbank-Chef Olli Rehn geäußert.

Nach Einschätzung des Vizechefs der Europäischen Zentralbank (EZB) birgt auf der anderen Seite ein zu langes Festhalten an den Maßnahmen ebenfalls Gefahren. Dies könne dazu führen, dass sogenannte "Zombi-Unternehmen" entstünden, indem eigentlich nicht mehr lebensfähigen Firmen das Weiterbestehen ermöglicht werde, sagte de Guindos.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu DOW JONES FINLAND (PRICE... Index

  • 1.555,56 Pkt.
  • +1,34%
14.05.2021, 18:54, außerbörslich
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "DOW JONES FINLAND (PRICE) (EUR)" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten