Fed-Mitglied erwartet schwindende Zinssenkungsfantasien - "Corona temporärer Schock"

Reuters

Bangalore (Reuters) - US-Währungshüter James Bullard rechnet bei einem Abebben der Virus-Krise mit einem Nachlassen der Zinssenkungsfantasien in den Vereinigten Staaten.

"Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Coronavirus wie andere Viren wieder verziehen wird", sagte der Chef des Fed-Bezirks St. Louis am Freitag dem Sender CNBC. Dann dürfte sich die Krise als "temporärer Schock" erweisen. Entsprechend würden die Marktspekulationen auf eine Zinssenkung abebben. Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie in China wird an den Märkten verstärkt darauf gewettet, dass die Fed wegen negativer Auswirkungen auf die US-Wirtschaft Mitte des Jahres die Zinsen kappen könnte.

In den Fed-Protokollen der Januar-Sitzung heißt es, die Währungshüter seien der Ansicht, die von der Epidemie ausgehende Gefahr erfordere "genaue Beobachtung". Die US-Notenbank hatte 2019 drei Mal die Zinsen gesenkt und danach signalisiert, bei weiterhin positiven wirtschaftlichen Aussichten vorerst die Füße still zu halten.

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