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Feste Zinsen mit der Bonität des Versicherungsriesen Generali

Hussam Masri

Werbung. Die drittgrößte europäische Versicherungsgruppe ist am Heimatmarkt Italien mit Abstand der Marktführer in den Bereichen Leben und Schaden/Unfall. International agiert Generali mit fast 71.000 Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern. Der Allfinanzkonzern gehört mit seiner Mehrmarkenstrategie auch in Deutschland zu den führenden Branchengrößen. Zugehörige Gesellschaften wie CosmosDirekt, Advocard oder die AachenMünchener sind hiesigen Versicherungsnehmern oftmals besser bekannt als der Mutterkonzern. Analysten loben die erfolgreichen Bank-zu-Versicherung-Kooperationen in Deutschland und Italien, die gute Positionierung in den Wachstumsmärkten Osteuropa und Asien sowie die vergleichsweise geringe Schaden-/Kostenquote im Sachversicherungsgeschäft. Im Jahr 2018 blieb die kombinierte Schaden-/Kostenquote mit 93 Prozent gegenüber dem Vorjahr konstant niedrig und lag nach Analystenangaben deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Dabei steigerte Generali das Konzernergebnis im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro, während die gebuchten Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 66,7 Mrd. Euro zulegten. Zu den Risiken zählen Analysten den hohen Anteil an italienischen Staatsanleihen, die knapp ein Viertel des verwalteten Vermögens von 488 Mrd. Euro ausmachen.

Mit der zuletzt angekündigten Übernahme des zweitgrößten portugiesischen Versicherers Tranquilidade stärkt Generali die Sachversicherungssparte. Auf der anderen Seite haben die Italiener in Deutschland den vielbeachteten Verkauf der Generali Leben an einen Abwickler vollzogen und sich damit hochverzinster Altverträge entledigt. Das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2019 ließen diese Transaktion sowie der Verkauf der belgischen Tochter um fast 35 Prozent im Vorjahresvergleich auf 1,8 Mrd. Euro hochschnellen. Aber auch nach Herausrechnung der Sondereffekte zeigte der Nettogewinn mit 1,3 Mrd. Euro ein 6,4-prozentiges Plus. "Die erste Hälfte dieses Jahres bestätigt die effiziente und disziplinierte Umsetzung des dreijährigen Strategieplans 'Generali 2021' in allen Geschäftsbereichen.“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Philippe Donnet. Den Herausforderungen der Lebensversicherungssparte könne man dank der ausgezeichneten technischen Performance und der hervorragenden Expertise im Asset Management erfolgreich begegnen.

Die Ratingagenturen Fitch und Moody's stufen die Assicurazioni Generali SpA im Bereich Investment Grade ein. Fitch vergibt hier mit dem Rating A einen etwas höheren Rang als Moody's mit Baa1, wobei Fitch den Ausblick als negativ bezeichnet und Moody's das Rating stabil einschätzt.* Eine in Euro begebene Unternehmensanleihe der Assicurazioni Generali SpA mit gut fünfjähriger Laufzeit bis Mitte September 2024 bietet aktuell eine Rendite in Höhe von 0,06 Prozent p.a. (Stand 06.08.2019).

Acht Zinszahlungen zu konstanten 0,75 Prozent p.a.

Die DekaBank 0,75 % Generali bonitätsabhängige Schuldverschreibung 01/2027 (WKN DK0U0F) zahlt den Festzins jeweils am 13. Januar der Jahre 2020 bis 2027 und sieht zur Fälligkeit am 13.01.2027 die Rückzahlung des Nennbetrags (10.000,00 Euro) vor. Dabei ist die Kursentwicklung der Generali-Aktie nicht von Bedeutung. Alle geplanten Zahlungen setzen hingegen zwingend voraus, dass bis zum 06.01.2027 kein sogenanntes Kreditereignis bei der Assicurazioni Generali SpA als Referenzschuldnerin eintritt.

Zu den möglichen Auslösern eines Kreditereignisses gehören sämtliche Formen der Insolvenz, eine Nichtzahlung oder eine Restrukturierung von Verbindlichkeiten. Sollte bei der Assicurazioni Generali SpA ein Kreditereignis festgestellt werden, drohen Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags. Der Anleger würde in einem solchen Fall keine Zinsen mehr erhalten und statt des Nennbetrags würde ein deutlich reduzierter Barausgleichsbetrag vor oder nach dem geplanten Rückzahlungstermin (13.01.2027) ermittelt werden, der auch null betragen kann. Zusätzlich zu diesem Referenzschuldnerrisiko besteht wie bei jeder Schuldverschreibung ein Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 12.08.2019 bis 30.08.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

* Quelle: https://www.generali.com/investors/debt-ratings/ratings, Stand: 05.08.2019

Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPBSV-II-19“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK0U0F2_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


 

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Die feste Verankerung der DekaBank im weltweit größten Finanzverbund, der Sparkassen-Finanzgruppe, zeigt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit im Vertrieb – sie wird zusätzlich durch die Anteilseignerstruktur dokumentiert: Die deutschen Sparkassen sind alleinige Eigentümer der DekaBank.

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19.08.2019, 09:00, London Stock Exchange European Trade Reporting

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