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Finanzaufsicht besorgt über zunehmende Cyberattacken auf Banken

Reuters

Berlin (Reuters) - Zunehmende Hackerangriffe auf Banken alarmieren die deutsche Finanzaufsicht BaFin.

Deren Chef Felix Hufeld sprach in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" vom Samstag von einem "Riesenthema, an dem wir intensiv arbeiten". Die Bedrohung für die Branche malte er in düsteren Farben: "Es gibt heute riesige Organisationen, die konzernhaft, mafiös und kriminell strukturiert sind und unglaublich viel Zeit und Geld investieren, um eine IT-technische Firepower zu entwickeln, die alles sprengt, was man sich bisher in diesem Kontext vorstellen konnte", führte Hufeld aus.

Die Zahl der Attacken steige klar an, wurde er zitiert. In den Banken sei das Bewusstsein inzwischen vorhanden, bei der IT-Sicherheit aufrüsten zu müssen. Was den Umgang der Branche mit IT-Problemen angeht, hat die BaFin laut Hufeld noch keinen Überblick. "Wir haben bisher eher anekdotisches Wissen zu einzelnen Instituten, aber noch kein statistisch belastbares Bild", sagte er.

Zuletzt hatte bei den Sparkassen ein Netzwerkfehler zum Ausfall von mehrere Tausend Geldautomaten geführt. Millionen Kunden konnten daher über Stunden kein Geld abheben.

Im April bereits hatte Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel in einem Reuters-Interview die Finanzbranche aufgerufen, sich besser gegen Cyberattacken zu wappnen.

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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