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Ford baut 1400 Stellen in Nordamerika und Asien ab

Reuters

Detroit (Reuters) - Ford will rund zehn Prozent seiner Stellen in Verwaltung und Vertrieb in Nordamerika und Asien streichen.

1400 von 15.000 Jobs in diesem Bereich seien davon betroffen, teilte der zweitgrößte US-Autobauer am Mittwoch mit. Das Unternehmen wolle dies über Vorruhestandsangebote und andere finanzielle Anreize erreichen. Einige Bereiche wie die Produktentwicklung und die Finanzsparte seien nicht davon betroffen. Zwei Drittel des Stellenabbaus seien in Nordamerika, der Rest in Asien geplant. Insidern zufolge soll damit auch der Aktienkurs angeschoben werden, der seit dem Antritt von Konzernchef Mark Fields vor rund drei Jahren um fast 40 Prozent gesunken ist. Weltweit beschäftigte Ford zuletzt rund 200.000 Mitarbeiter.

Die Einschnitte sind Teil eines bereits vorgelegten Plans, die Kosten um drei Milliarden Dollar zu drücken. In Europa soll es keine Kürzungen geben. Hier hatte der Konzern im vergangenen Jahr Hunderte Stellen gestrichen, um jährliche Kosten von 200 Millionen Dollar einzusparen. Auch der größere Rivale General Motors ist auf einen Sparkurs abgebogen. Er hat seit November mehr als 4000 Stellen in den USA abgebaut, seine defizitäre Europa-Sparte um die deutsche Tochter Opel an Peugeot verkauft und unrentable Geschäfte in Asien geschlossen.

Die US-Autobranche steht nach Jahren des Booms vor einer ungewissen Zukunft. Die Verkäufe schrumpften zuletzt. Zudem droht Präsident Donald Trump mit Sonderlasten bei der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

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