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FR Weekly: Handelskonflikt lastet auf Aktien und Euro

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FR Weekly: Handelskonflikt lastet auf Aktien und Euro

Eskalation belastet DAX

Anleger konnten am Ender der vergangenen Woche ein bisschen aufatmen. Nachdem es der DAX zunächst am Wochenanfang auf unter 11.900 Punkte sackte, fing sich der Blue-Chips-Index im Wochenverlauf und ging mit 12.124 Punkten ins Wochenende. Auf Wochensicht steht ein Plus von 0,57%. In dieser Woche sollten Anleger allerdings nicht mit einer Fortsetzung ansteigender Kurse rechnen. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump noch einmal den Handelskonflikt mit China angefacht. Die Analysten der Deutschen Bank zeigen sich skeptisch. Angesichts der Eskalation dürfte es deutschen Titeln schwer fallen, sich zu behaupten. Ein erneuter Rücksetzer müsse in Betracht gezogen werden, so die Deutschbanker. Das könne relativ schnell zu weiteren Kursverlusten führen.

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Dollar auf-, Euro abwärts

Auch die Leitwährungen wurden von den neuerlichen Äußerungen Trumps in Mitleidenschaft gezogen. Bereits in der letzten Woche hatte sich der Euro-Dollar-Wechselkurs, parallel zur Nachrichtenlage bewegt. Mit der Aussicht auf Entspannung des Konflikts zwischen den Großmächten China und USA verbesserte sich der Dollar zunächst. Mit dem Tweet von US-Präsident Trump, in dem er ein baldiges Ende des Konflikts erneut in Frage stellt, stieg der Euro-Kurs wieder an. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro verzeichnet über die letzte Woche ein Kursplus von 0,2%. Aktuell dotiert sie bei 1,165 US-Dollar.

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Gold: Unter den Erwartungen und auf dem Sprung

Der Goldpreis hat eine bewegte Woche hinter sich. Am vergangenen  Donnerstag überwand er für kurze Zeit die 1.210 US-Dollar je Feinunze, um tags darauf jäh einzubrechen. Mit 1.193 US-Dollar/Unze ging es aus dem Handel. Die Experten der Nord/LB machen dafür den stärker werdenden US-Dollar verantwortlich. Am Morgen zog der Goldpreis leicht an. Nach Ansicht von Heinrich Peters, Rohstoffexperte der Hessischen Landesbank, wird es mit Gold aufwärts gehen. „Gold dürfte den Boden weitgehend ausgelotet haben“, so Peters. Nicht nur die Marktpsychologie, sondern auch die fundamentalen Bedingungen sprächen für eine baldige Erholung des gelben Metalls.

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Anleihen unter Druck

Der Bund-Future verlor auf Wochensicht 0,4 Basispunkte. Anleihen werden es auch weiterhin schwer haben, meint Chris-Oliver Schickentanz, Chef-Anlagestratege der Commerzbank. Aufgrund der anstehenden Angebotswelle im Euroraum, dürfte der Druck auf Staatsanleihen tendenziell anhalten“, so Schickentanz. Auch die bevorstehende Fed-Sitzung am 26. September dürfte den Druck eher erhöhen, so der Stratege weiter. Zuletzt hatte sich Fed-Gouverneurin Brainard dahingehend geäußert, dass aufgrund der guten fiskalischen Lage durchaus mehr Zinsschritte als bisher geplant anstehen könnten.

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