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Fraport Long: 66 Prozent Chance!

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Oberflächlich betrachtet sieht die Lage beim größten deutschen Flughafenbetreiber nicht rosig aus. Der Flughafenverband ADV erwartet, dass das Passagierwachstum an den deutschen Airports 2020 um 0,7 Prozent zurückgehen wird. Auch Fraport spürt den Rückgang, nachdem in Frankfurt die Zahl der Fluggäste im November 2019 um 3,4 Prozent sank. Ein Großteil des Rückgangs im November basiert allerdings auf dem Streik der Lufthansa-Flugbegleiter. Aussagekräftiger als die Zahl der Fluggäste ist Betrachtung der Wirtschaftskraft des Unternehmens. Fraport ist über Jahre im Ausland gewachsen und hat zahlreiche Beteiligungen an Flughäfen. In den meisten Ländern steigen die Umsätze. Mittlerweile werden 30 Prozent des Ebit im Ausland erwirtschaftet (Tendenz steigend). Der Gewinn/Aktie (EPS) wird bis 2022 mit 5,50 Prozent p.a. erwartet und hilft das KGV 2019 von 15,75 auf 12,80 im Jahre 2022 zu senken.

Zum Chart

Der Fraport-Kurs ist seit seinem Hoch im Januar 2018 hinter der Benchmark MDax zurückgeblieben. Bis zum Rebound im Zeitraum des Jahreswechsels 2018/19 verlor das Papier rund 37 Prozent. Ab Januar 2019 entwickelte sich der Fraport-Kurs wieder im Rahmen der Benchmark, nur um sich ab Ende November 2019 gegen den Aufwärtstrend des MDax zu entwickeln. Übergeordnet hat der Fraport-Kurs eine Seitwärtsrange ausgebildet, die zeitlich bis Anfang Juni 2019 zurückreicht. Am vergangenen Mittwoch hat der Kurs am Support von 71,82 Euro nach oben gedreht. Es besteht nun Potential einer Erholung bis auf 75,93 Euro und weiter zur oberen Begrenzung der Seitwärtsrange bei 78,57 Euro. Ein eventueller Test des Supportlevels bei 71,82 Euro und darunter bis auf 69,74 Euro ist möglich, aber weniger wahrscheinlich als die Long-Variante.

Fraport (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 75,93 // 78,56 Euro
Unterstützungen: 71,82 // 69,74 Euro

Fazit

Die Fraport AG kann sich der Stagnation im deutschen Passagieraufkommen durch dynamischere Beteiligungen im Ausland entziehen und erwartet bis 2022 ein leichtes Wachstum von durchschnittlich 5,50 % pro Jahr.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN HX77T6) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden-Kurs der Fraport AG erwarten, überproportional mit einem Hebel von 8,33 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 11,00 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte im Basiswert bei 69,74 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,56 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 1,8 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: HX77T6 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,86 - 0,87 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 64,52 Euro Basiswert: Fraport
KO-Schwelle: 64,52 Euro akt. Kurs Basiswert: 72,46 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,44 Euro
Hebel: 8,33 Kurschance: + 66 Prozent
Quelle: UniCredit

Tradings Update: ProSiebenSat 1

Die am 30.12.2019 vorgestellte Short-Idee, mit der WKN HX67CC auf eine fallende Aktie der ProSiebenSat 1 Gruppe zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Short schloss am 10. Januar 2020 zum Geldkurs von 0,23 Euro und lag mit 35 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 14,19 Euro nachziehen. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 0,15 Euro.

Tradings Update: Adidas

Die am 06.01.2020 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN KA55W7 auf eine steigende Aktie von Adidas zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long schloss am 10. Januar 2020 zum Geldkurs von 4,89 Euro und lag mit 65 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 296,50 Euro nachziehen. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 3,58 Euro.

Adidas (Tageschart in Euro Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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