Fraport will keine Dividende ausschütten

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Die Fraport AG (ISIN: DE0005773303) hat in einer Sondersitzung beschlossen, dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung zu empfehlen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 nicht an die Aktionäre auszuschütten. Ursprünglich war eine Dividende in Höhe von 2,00 Euro je Aktie für das letzte Geschäftsjahr geplant.

Durch die Maßnahme soll die finanzielle Stabilität des Unternehmens gestärkt werden. Inwieweit die Hauptversammlung am 26. Mai in der Jahrhunderthalle Frankfurt stattfinden kann, sei derzeit noch offen, wie der MDAX-Konzern weiter berichtete.

„Ich bin mir sicher, dass unsere Aktionärinnen und Aktionäre großes Verständnis für diese Entscheidung aufbringen“, so Fraport-Chef Stefan Schulte. „Noch vor wenigen Wochen lagen die Verkehrsrückgänge in Frankfurt bei ca. 50 Prozent, was aus damaliger Sicht schon sehr hoch war. Mittlerweile sind wir bei bis zu 95 Prozent angelangt. Im Monat April werden wir insgesamt etwa so viele Passagiere in Frankfurt haben wie sonst an einem einzigen Spitzentag im Sommer. Das zeigt das gesamte Ausmaß der Krise, der wir mit einem groß angelegten Sparprogramm und Kurzarbeit begegnen“, wie Schulte weiter erläuterte.

Redaktion MyDividends.de

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