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Gabriel - Iran-Sanktionen der USA Angriff auf deutsche Wirtschaft

Reuters

Berlin (Reuters) - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel fürchtet bei einer Verschärfung der US-Sanktionen gegen den Iran um die Geschäfte deutscher Unternehmen mit Teheran.

Die angekündigten Strafmaßnahmen seien ein "Angriff auf unser deutsches Exportmodell", sagte der SPD-Politiker dem "Handelsblatt" nach einem Vorabbericht vom Donnerstag.

US-Präsident Donald Trump hatte mit Blick auf die Rolle der Islamischen Republik im Nahen Osten das Finanzministerium ermächtigt, Sanktionen gegen die iranischen Revolutionsgarden auszuarbeiten, die der mächtigste Zweig der Sicherheitsbehörden sind. Ihnen unterstehen zugleich viele Unternehmen. Die US-Regierung begründet die Verschärfung ihres Kurses gegen den Iran mit dem Vorwurf, dass die Regierung zahlreiche Konflikte in der Region verschlimmere - von ihrer Unterstützung für den syrischen Machthaber Baschar al-Assad bis hin zur Aufrüstung der Schiiten-Miliz Hisbollah.

Gabriel beklagte dagegen, viele deutsche und europäische Unternehmen trauten sich nicht, Geschäfte im Iran abzuschließen, "weil sie Angst haben, sofort wieder von nationalen US-Sanktionen betroffen zu sein". Auch hätten die Firmen Probleme, Kredite für Iran-Geschäfte zu bekommen, weil Banken diese wegen der US-Haltung nur zurückhaltend vergäben. Die Wirtschaft müsse fürchten, dass sich ihre Investitionen durch die unsichere Lage in Luft auflösten.

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