Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Gold: Anleger stürzen sich in die „sicheren Häfen“

Vontobel

Gold: Anleger stürzen sich in die „sicheren Häfen“

Vontobel News
goldkugel.jpg

Ölpreise bleiben unter Druck - USA produziert unter Volldampf

Die Ölpreise können zu Wochenbeginn nicht von der Aussicht profitieren, dass die OPEC und weitere wichtige Förderländer aller Wahrscheinlichkeit nach die für das erste Halbjahr 2017 beschlossen Förderbremse über die Jahresmitte hinaus verlängern wollen. Brent-Öl tendiert nach einer schwachen Vorwoche in Richtung der 50 Dollar-Marke. Seit Monatsbeginn hat der Preis der Nordseesorte fast 9 Prozent an Wert eingebüßt, WTI verlor zugleich sogar über 11 Prozent.

Während in den USA die Zeichen auf eine Ausweitung der Ölproduktion stehen, wird in der OPEC eine Verlängerung der Produktionskürzungen um weitere sechs Monate favorisiert. Das Komitee zur Überwachung der Produktionskürzungen hat am Wochenende bei einem Treffen in Kuwait Stadt eine dahingehende Empfehlung ausgesprochen. OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo hat die ölproduzierenden Länder zum Durchhalten ermahnt und dringend aufgefordert, an den Förderkürzungen festzuhalten. „Wir müssen geduldig sein und unseren starken Willen zeigen, damit unsere Entscheidungen ihren Weg gehen können", sagte er. Bei zuletzt gefallenen Preisen auf dem Weltmarkt sei es notwendig, das gemeinsame Ziel weiter im Blick zu behalten.

Ob die Empfehlungen der OPEC, die Vereinbarungen über das ganze Jahr 2017 zu strecken, in die Realität umgesetzt werden, bleibt allerdings unklar. Russland und andere Länder hätten noch nicht endgültig über eine Ausdehnung der Kürzungen für die zweite Jahreshälfte entschieden, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak der Agentur Tass zufolge. Die Experten der Commerzbank erwarten, dass erst bei einem nachhaltigen Preisrückgang von Brent unter 50 US-Dollar der Druck für eine Verlängerung der Kürzungsvereinbarung erheblich zunehmen dürfte.

In den USA steigt derweil weiter die Ölproduktion, wie die neuen Zahlen des Ölfeldausrüsters Baker Hughes zur Bohraktivität zeigen. Demnach ist die Zahl der aktiven Ölbohrungen in der letzten Woche um 21 auf 652 gestiegen, das höchste Niveau seit 18 Monaten. Der jüngste Preisrückgang von WTI hat somit noch keinen bremsenden Effekt auf die Bohraktivität ausgeübt.

Discount-Zertifikate auf WTI Light Sweet Crude Oil Future

WKN Cap Discount* max. Rendite** Laufzeit Akt. Kaufpreis* Details
VN560A USD 45,00 13,06% 5,46% 17.08.2017 EUR 39,23 hierKlicken.png
VN72YH USD 47,00 10,37% 6,88% 17.08.2017 EUR 40,43 hierKlicken.png
VN560B USD 48,00 9,20% 7,72% 17.08.2017 EUR 40,97 hierKlicken.png
VN560C USD 52,00 5,25% 11,83% 17.08.2017 EUR 42,73 hierKlicken.png

Hier geht es zu weiteren Produkten...

Gold: Anleger stürzen sich in die „sicheren Häfen“

Im Zuge der neu aufgeflammten Unsicherheit der Anleger, dass US-Präsident Donald Trump die US-Wirtschaft doch nicht anzutreiben vermag, sind Edelmetalle heiß begehrt. Der Preis für Gold kletterte zu Wochenbeginn auf ein Vierwochenhoch bei 1.261 US-Dollar je Feinunze und näherte sich damit zugleich wieder seinem Jahreshoch von 1.261 Dollar an.Vor allem der etwas schwächere US-Dollar hat zu der Stärke des Edelmetalls beigetragen. Am Devisenmarkt rutschte der Dollar auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Damit notiert der Greenback auf Niveaus, die er zuletzt im Umfeld des Wahlsiegs von Trump im November innehatte.Auch die geplatzte Gesundheitsreform in den USA stützt die Notierungen. Denn die Anleger reduzierten daraufhin risikoreichere Anlagen und wendeten sich tendenziell den „sicheren Häfen“ zu. Auf den Kauflisten standen demnach neben dem Schweizer Franken, dem japanischen Yen auch die Edelmetalle. Das wichtigste politische Vorhaben der Republikaner war am Widerstand in den eigenen Reihen gescheitert. Der Tiefschlag wirft die Frage auf, inwieweit Präsident Trump in der Lage sein wird, andere Wahlversprechen in die Tat umzusetzen. „Viele Hoffnungen auf die sogenannte Trumpflation wurden damit zunichte gemacht“, kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Zudem gab es Andeutungen, dass sich auch die geplante Steuerreform verschieben könnte. „Damit dürfte eine schnelle Beflügelung der US-Konjunktur durch Steuersenkungen und Infrastrukturmaßnahmen auf sich warten lassen, was wiederum positiv für Gold sein sollte“, so die Analysten.

Faktor-Zertifikate auf Gold (Troy Ounce)

WKN Typ Faktor Aktueller Briefkurs* Details
VS92AW Long 12x EUR 3,00 hierKlicken.png
VN2EJW Short 12x EUR 6,30 hierKlicken.png

Hier geht es zu weiteren Produkten...

Industriemetalle: Angebots-Themen im Blick

Auf dem Kupfermarkt liegt das Augenmerk weiterhin auf den Angebotsausfällen in Indonesien und Südamerika, erläutert Achim Wittmann, Investmentanalyst bei der LBBW im aktuellen Commodity Weekly. In der weltweit größten Kupfermine Escondida in Chile zeichnet sich demnach ein Ende des Streiks ab. Der Kupferpreis reagierte mit Preisabschlägen auf diese Neuigkeiten. Die Minenarbeiter können Berichten zufolge in den nächsten Tagen zu ihrer Arbeit zurückkehren. Dies können sie unter den Konditionen ihrer bisherigen Arbeitsverträge tun.Neues gibt es auch von den Philippinen zu vermelden. So ist es Reuters-Meldungen zufolge einigen Nickelminen erlaubt, Erze aus ihren Beständen zu exportieren. „Dies dürfte jedoch nur zu einer geringfügigen und temporären Entspannung auf der Angebotsseite beitragen, da das grundsätzliche Förderverbot bestehen bleibt“, vermutet Analyst Wittmann.Den Aluminiummarkt hat das International Aluminium Institute mit neuen Zahlen versorgt. So ist das weltweite Aluminiumangebot im Februar um 9,7 Prozent gestiegen. Dafür verantwortlich ist insbesondere der markante Anstieg der chinesischen Produktion. Dort ist im Februar 22,4 Prozent mehr Aluminium hergestellt worden als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In den ersten zwei Monaten ist das chinesische Angebot um insgesamt 20,5 Prozent gestiegen. Die Produktion im Reich der Mitte sollte sich ab März entscheidend verringern: Die chinesischen Behörden haben Anfang des Monats entschieden, die Aluminiumproduktion in 28 Städten während der Heizsaison um insgesamt über 30 Prozent zurückzufahren. Damit will man gegen die starke Luftverschmutzung in vielen Städten vorgehen.
*) Stand: 27.03.2017

**Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko.

 

Die Termsheets zu den Produkten stehen für Sie zum Download auf zertifikate.vontobel.com bereit.
Alle unsere Neuemissionen finden Sie unter:
zertifikate.vontobel.com
Die von Vontobel emittierten Zertifikate, Aktienanleihen und Hebelprodukte können Sie von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr außerbörslich handeln und börslich von 9:00 bis 20:00 Uhr.
Telefon: 00800 93 00 93 00 (gratis)
Telefax: +49 69 69 59 96-290
zertifikate@vontobel.de

zertifikate.vontobel.com
www.vontobel.com
Hinweis:
Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.

Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten. Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 800 93 00 93 00
Fax: +49 69 69 59 96-3202
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Wolfgang Gerhardt (Sprecher), Thomas Fischer, Andreas Heinrichs, Jürgen Kudszus
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
USt.-IdNr. DE 264 319 108
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Sektor Bankenaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Sektor Wertpapieraufsicht/Asset-Management
Marie-Curie-Str. 24 - 28
60439 Frankfurt am Main
countImage_38730268958db62b74ce137058175

News-Archiv

weitere News
Stammdaten
Kontakt: Vontobel
Bank Vontobel Europe AG
Bockenheimer Landstraße 24
D-60323 Frankfurt
E-Mail: zertifikate@vontobel.de.de
Info-Telefon: 00800 93 00 93 00 (kostenlos)
Kontakt-Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
Internet: http://www.vontobel-zertifikate.de
Reuters: VTWTS

Kurs zu Goldpreis Rohstoff

  • 1.255,35 USD
  • +0,04%
24.07.2017, 22:59, Deutsche Bank Indikation
Zugehörige Produkte
Aktienanleihen
WKNFälligkeitKupon p.a.Max. ErtragGeldBrief
VN7KF2 12,800+74,45%81,5581,66
VN7KF1 11,500+68,04%82,8782,98
VN7KF0 10,200+59,69%84,7384,83
weitere Produkte
Bonuszertifikate
WKNFälligkeitBarriereMax. ErtragGeldBrief
VL1PFS n.a.+28,18%13,3413,40
VN7KHF n.a.+26,55%14,8314,93
VL1PFR n.a.+25,65%13,6113,67
weitere Produkte

Zugehörige Derivate auf Goldpreis (Spo... (1.514)