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Gute Stimmung an Aktienmärkten verpufft – Dax rutscht ins Minus

onvista

Wie gewonnen, so zerronnen. Gestern schien es noch so, als ob sich der Dax endlich von der 13.000er Marke absetzen könnte. Doch heute bereits geht es wieder abwärts.

Gute Stimmung an Aktienmärkten verpufft – Dax rutscht ins Minus

Der Dax hat am Dienstag seiner starken Vortagserholung Tribut gezollt und ist nach Anfangsgewinnen klar ins Minus gerutscht. “Nach der gestrigen Rally gönnt sich der Markt eine Verschnaufpause”, kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. “Auch die Wall Street musste gestern nach anfänglicher Euphorie über die vom US-Senat verabschiedete Steuerreform einen kleinen Rückschlag wegstecken.”

Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex zwischenzeitlich 0,6 Prozent tiefer und notierte unter der Marke von 13.000 Punkten. Damit bleibt er im Bereich zwischen 12.800 und 13.200 Punkten hängen, der ihm seit Wochen die Handelsspanne vorgibt. Zu Wochenbeginn hatte der Dax dank Fortschritten bei der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump den Kursrückschlag vom Freitag mehr als wettgemacht. Nun fehlten ihm aber Impulse für weitere Gewinne.

Nicht besser erging es am Dienstag den europäischen Aktienmärkten. Trotz eines leicht schwächeren und somit exportfördernden Euro sowie freundlichen Stimmungswerten gab der EuroStoxx 50 gegen Mittag um 0,5 Prozent auf unter 3560 Punkte nach. Der britische FTSE 100 hielt sich indes im Plus, wenn auch nur knapp.

Brexit-Fahrplan weiter unklar

Entgegen allgemeiner Erwartungen waren Großbritanniens Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Montagabend zu keinem Ergebnis bei den Brexit-Verhandlungen gekommen. Hauptstreitpunkt war diesmal die Frage, wie Grenzkontrollen zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland vermieden werden können.

Wenngleich sich anfangs ein wenig Enttäuschung in Großbritannien breitgemacht habe, zeige der optimistische Tenor der Mitteilung, dass es durchaus noch zu einer Einigung kommen könnte, schrieb CMC-Markets-Analyst Michael Hewson. Zugleich begründete sein Kollege David Madden die positive “Footsie”-Reaktion auf die Verzögerung mit dem daraufhin fallenden Pfund. “Der britische Leitindex umfasst einen hohen Anteil an internationalen Unternehmen, die für Investoren bei einem schwachen Pfund attraktiver werden”, so der Experte.

Stimmung im Euroraum besser

Generell hat sich die Stimmung britischer Dienstleistungsunternehmen im November aber trotzdem überraschend deutlich verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um knapp 2 Punkte auf rund 54 Zähler, wie das Forschungsinstitut IHS Markit am Dienstag in London mitteilte. Volkswirte hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet.

Im gesamten Euroraum hat sich die Stimmung im November demgegenüber wiederholt verbessert. Für die Gesamtwirtschaft erhöhte sich der Index hier wie erwartet um 1,5 Punkte auf 57,5 Zähler. Der aktuelle Wert ist der höchste seit rund sechseinhalb Jahren – Markit-Chefökonom Chris Williamson sprach von einem “fulminanten Jahresausklang”.

onivsta/dpa-AFX
Foto: Deutsche Börse

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