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Handelsstreit: China sieht auf Dezember verschobene Zölle als Absprachen-Verletzung an und droht mit Gegenmaßnahmen – Märkte drehen wieder ins Minus

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Handelsstreit: China sieht auf Dezember verschobene Zölle als Absprachen-Verletzung an und droht mit Gegenmaßnahmen – Märkte drehen wieder ins Minus

Die zuletzt von den USA beschlossenen Zölle sind laut China eine Verletzung von Absprachen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. China stellte damit entsprechende Gegenmaßnahmen in Aussicht. In der kurzen Mitteilung des chinesischen Finanzministeriums vom Donnerstag wurden allerdings keine konkreten Maßnahmen genannt. Von der Regierung in Peking hieß es, man habe „keine andere Wahl, als die notwendigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen“.

An den Finanzmärkten nimmt die Furcht der Investoren vor einer weiteren Eskalation des Zollstreits weiter zu. Der Dax fiel am Vormittag unter sein Vortagestief und notierte zuletzt 1,12 Prozent im Minus bei 11363,66 Punkten. Kurz zuvor hatte der Leitindex mit 11 358 Zählern den tiefsten Stand seit Ende März erreicht. Bereits am Vortag war das Börsenbarometer wegen Rezessionsängsten um mehr als 2 Prozent eingeknickt. Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, fiel am Donnerstag um 1,56 Prozent auf 24276,02 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone büßte rund 0,8 Prozent ein. Der Dow-Indikator ist ebenfalls wieder in den negativen Bereich gerutscht.

Trumps Regierung hatte Anfang August neue Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar angekündigt. Diese sollten ursprünglich von September an in Kraft treten. Die US-Regierung verschob allerdings am Dienstag die neuen Strafzölle auf zahlreiche Konsumgüter – darunter etwa Smartphones, Laptops und Spielzeug – überraschend bis zum 15. Dezember.

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: Tomasz Makowski / Shutterstock.com

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