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Handelsstreit und Hongkong-Krise lasten auf Hugo Boss - Aktienkurs fällt

dpa-AFX

METZINGEN (dpa-AFX) - Der Modekonzern Hugo Boss wird für das Jahr 2019 vorsichtiger. Die "anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten" sowie die Hongkong-Unruhen würden sich immer stärker auf die Nachfrage der Kunden auswirken, teilte das MDax -Unternehmen am Donnerstagabend in Metzingen mit. Darum rechnet Hugo Boss nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Wachstum am unteren Ende des mittleren einstelligen Prozentbereichs gerechnet. Beim Betriebsgewinn (Ebit) erwartet das Unternehmen nur noch 330 bis 340 Millionen Euro. Zuvor war ein Wachstum am unteren Ende eines Anstiegs im hohen einstelligen Prozentbereich angepeilt worden - der Vorjahreswert lag bei 347 Millionen Euro.

Anleger zeigten sich enttäuscht. Der Kurs der Hugo-Boss-Aktie fiel auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um fast drei Prozent.

Die Gewinnwarnung verschickte Boss gemeinsam mit den vorläufigen Quartalszahlen. Demnach blieb der Umsatz im dritten Quartal währungsbereinigt zum Vorjahr gleich, unbereinigt stieg er um ein Prozent auf 720 Millionen Euro. Das Ebit lag bei 80 Millionen Euro, deutlich unter dem Wert von 92 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum./fba/he

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